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You are at:Home»Sport»Schiedsrichter Rob Dieperink stirbt mit 38
Sport

Schiedsrichter Rob Dieperink stirbt mit 38

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Schiedsrichter Rob Dieperink stirbt mit 38
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Ursprünglich für die WM vorgesehen

Niederländischer Schiedsrichter stirbt mit 38


13.07.2026 – 16:43 UhrLesedauer: 2 Min.

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Rob Dieperink pfiff seit 2017 Spiele der niederländischen Eredivisie und war unter anderem Video-Schiedsrichter bei der EM 2024. (Quelle: IMAGO/Pieter van der Woude/imago)

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Rob Dieperink wurde der sexuellen Nötigung verdächtigt. Beweise fehlten jedoch, die Ermittlungen wurden eingestellt. Die Fifa strich ihn dennoch von der WM-Liste. Nun ist der 38-Jährige tot.

Der niederländische Schiedsrichter Rob Dieperink ist im Alter von nur 38 Jahren gestorben. Das bestätigte der niederländische Fußballverband KNVB. Zur Todesursache machte der Verband keine Angaben.

In einer Mitteilung erklärte der KNVB, man sei „schockiert“ über die Nachricht. Weiter hieß es: „Mit Rob verliert die Schiedsrichtergemeinschaft einen hochgeschätzten Unparteiischen mit internationaler Erfahrung, vor allem aber einen großartigen und engagierten Kollegen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden. Wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.“

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Wenige Wochen vor seinem Tod war Dieperink von der Liste der Schiedsrichter für die Weltmeisterschaft gestrichen worden. Hintergrund war seine Festnahme im April in London. Die Metropolitan-Police hatte gegen den Niederländer wegen des Verdachts sexueller Nötigung eines Jugendlichen ermittelt.

Die Polizei teilte später mit, dass die Ermittlungen eingestellt wurden. Nach einer umfassenden Untersuchung, zu der unter anderem die Auswertung von Überwachungskameras und digitalen Geräten gehörte, sei die Beweislage für weitere rechtliche Schritte nicht ausreichend gewesen. Das Verfahren wurde deshalb ohne Anklage beendet.

Dieperink war „sehr traurig, zu Unrecht beschuldigt worden zu sein“

Die Fifa bestätigte anschließend dennoch, dass Dieperink nicht mehr zum Aufgebot der Schiedsrichter für die Weltmeisterschaft gehören werde. Dort war er ursprünglich als Video-Assistent im Team seines Landsmannes Danny Makkelie vorgesehen.

Dieperink hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Er erklärte, er sei „sehr traurig, zu Unrecht beschuldigt worden zu sein“ und „enttäuscht“, die Weltmeisterschaft zu verpassen.

Der mutmaßliche Vorfall soll sich vor einem Spiel der Conference League zwischen Crystal Palace und der AC Florenz im April ereignet haben. Dieperink war für die Partie nach London gereist und nach seiner Rückkehr vor den Augen weiterer Uefa-Offizieller festgenommen worden.

Hinweis der Redaktion: Berichte über Suizide können wissenschaftlichen Studien zufolge Anreiz für Nachahmungen geben. Wir berichten daher nur dann über Selbsttötungen, wenn die Betroffenen besonders prominent oder die Begleitumstände außergewöhnlich sind. Falls Sie selbst viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

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