Endspiel der French Open
Wilder Start: Qualifikantin leistet sich bösen Patzer
Aktualisiert am 06.06.2026 – 15:47 UhrLesedauer: 3 Min.

Maja Chwalinska hat bei Roland Garros Runde für Runde erstaunt. Im Finale nun ist sie erneut der Underdog gegen Mirra Andreeva. Schafft sie den Coup?
Sensations-Finalistin Maja Chwalinska greift im Finale der French Open nach dem Titel. Die 24 Jahre alte Polin geht als krasse Außenseiterin ins Duell am Samstag gegen die an Nummer acht gesetzte Russin Mirra Andrejewa (19).
Chwalinska hatte sich als Weltranglisten-114. erst über die Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld des Sandplatz-Klassikers erkämpft und dort mit starken Leistungen für Furore gesorgt. Für sie und für Finalgegnerin Andrejewa ist es jeweils das erste Grand-Slam-Finale der Karriere. Eine von beiden feiert an diesem Samstag also Premiere und wird ihren ersten Majors-Titel holen.
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Maja Chwalinska – Mirra Andreeva 1:2
1. Satz, 1:2 – Der erste Doppelfehler der Partie. Chwalinska verzieht das Gesicht. Legt dann aber mit einem Vorhand-Winner nach. Andreeva verteilt in der nächsten Rally dann die Bälle gut, schließt mit einem Cross ab. Vom Winde verweht landet Chwalinska dann mit einer Rückhand im Aus, und Andreeva hat zwei Breakbälle. Der Wind macht hier beiden wirklich Probleme. Andreeva landet mit einer „einfachen“ Vorhand im Aus, vergibt so den ersten Breakball. Dann wird ein Schlag der Russin länger und länger, Chwalinska hat ewig Zeit, sich einen Schlag zu überlegen – und pfeffert den Ball hoch ins Aus. Das Publikum stöhnt auf. Bisher konnte noch keine von beiden ihren Aufschlag durchbringen.
1. Satz, 1:1 – Chwalinska sichert sich direkt das Re-Break – weil Andreeva bei eigenem Aufschlag viel zu viele Fehler macht. Erst kassiert sie eine Vorhand ihrer Gegnerin, dann landet sie gleich zweimal im Aus. Zwei Breakbälle für die Polin. Den ersten vergibt sie mit einem Vorhand-Fehler – aber den zweiten schnappt sie sich in einer Rally über 17 Schläge. Das Publikum tobt.
1. Satz, 0:1 – Chwalinska hat zuerst Aufschlag. Andreevas Returns haben noch nicht die richtige Länge – aber einen Stopp ihrer Gegnerin erläuft sie und zieht mit einem Rückhand-Longline durch. Der nächste Stopp der Polin ist aber erfolgreich. Schon jetzt macht beiden der Wind im Chatrier zu schaffen. Es geht über Gleichstand. Mit einem Winner hat Andreeva doirekt Breakball. Den wehrt Chwalinska ab, lässt am Netz cool abtropfen. Dann will sie es aber zu schön machen, versucht es wieder mit einem Stopp, der landet aber knapp im Aus. Nächste Breakchance für die Russin. Auch den wehrt Chwalinska ab – mit einem Service-Winner. Andreeva macht das hier jedoch sehr gut, nimmt den Ball früh, hält die Ballwechsel kurz – und hat nach einem Rückhand-Winner die dritte Chance zum Break. Die nutzt sie dann mit einem Cross-Winner.