Deutlicher Sieg zum Auftakt

Freiburg spielt Werder Bremen an die Wand

Aktualisiert am 30.08.2026 – 17:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Igor Matanović: Der Torjäger war auch gegen Bremen erfolgreich. (Quelle: IMAGO/Arne Amberg)

Werder Bremen will mit dem Abstieg in dieser Saison nichts zu tun haben. Um das Ziel zu erreichen, muss sich Werder aber dringend steigern.

Der SC Freiburg hat Werder Bremen am 1. Spieltag der neuen Saison deutlich besiegt. Mit 4:1 gewannen die Breisgauer ihr Heimspiel gegen das Team in Grün-Weiß, das selten gefährlich wurde. Das Debüt von Niclas Füllkrug seit seiner Rückkehr hatte sich der Nationalspieler anders vorgestellt.

Freiburg hingegen war sowohl nach ruhenden Bällen als auch aus dem Spiel heraus gefährlich. Mann des Spiels war Yuito Suzuki, der gleich dreimal traf. Auch Torjäger Igor Matanović war erfolgreich. Werders Ehrentreffer erzielte Dariusz Stalmach.

So lief das Spiel

Füllkrug lief zum ersten Mal seit Mai 2024 in der deutschen Eliteklasse auf. Der Stürmer hatte bereits im Erstrundenspiel des DFB-Pokals beim niedersächsischen Oberligisten Lüneburger SK Hansa in der Startelf gestanden – und direkt getroffen. Beim 3:0 erzielte der 33-Jährige, der an der Weser einst zum Nationalspieler und Bundesliga-Torschützenkönig avanciert war, vier Tage nach seinem Wechsel auf Leihbasis vom englischen Premier-League-Absteiger West Ham United per Foulelfmeter das zwischenzeitliche 2:0.

Kurz vor dem Anpfiff mussten die Bremer die Nachricht vom monatelangen Ausfall von Jens Stage wegen einer schweren Muskelverletzung verkraften. „Er ist ein absoluter Leistungsträger und ist schwer zu ersetzen“, sagte Trainer Daniel Thioune bei DAZN. Sportchef Clemens Fritz („Das ist ein Riesenschock“) sucht bereits nach einem Ersatz für den dänischen Mittelfeldspieler, der bis zum Jahresende fehlen wird: „Wir sind dran.“

Jens Stage: Der Däne muss mit einer Muskelverletzung lange zuschauen. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de)

Die 34.700 Zuschauer im ausverkauften Freiburger Stadion sahen zu Beginn mutige Gäste. Die Bremer spielten zielstrebig nach vorne. Die Gastgeber, die ihren einstigen Stammtorwart Noah Atubolu erst vor wenigen Tagen an den Ligarivalen Eintracht Frankfurt abgegeben hatten, taten sich hingegen etwas schwerer.

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