Mit mehr als 150 Folgen

Neue Sat.1-Serie über Sächsische Schweiz startet

18.05.2026 – 20:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Sebastian Deyle, Laura Lippmann und Christopher Kohn (v.l.) spielen die Hauptrollen in der neuen täglichen Serie: Als Feuerwehrmann, Krankenschwester und Bürgermeister. (Quelle: SAT.1/Claudius Pflug)

Ab Juni flimmert die Sächsische Schweiz als Serienkulisse über die Bildschirme. Doch wo wurde wirklich gedreht?

Krankenschwester Frieda kämpft für ihre Feuerwehr, verliebt sich und rettet nebenbei ihren Heimatort im Elbsandsteingebirge. Das ist der Stoff der neuen Sat.1-Vorabendserie „Frieda – Mit Feuer und Flamme“. Am Montag, 1. Juni, läuft sie um 18 Uhr erstmals im Fernsehen – jeweils als Doppelfolge. Auf der Streaming-Plattform Joyn stehen bereits ab dem 29. Mai zehn Folgen bereit. Insgesamt soll die Serie 162 Episoden umfassen.

Die Handlung spielt im fiktiven Ort Liebitz in der Sächsischen Schweiz. Frieda (gespielt von Laura Lippmann) kehrt als alleinerziehende Krankenschwester mit ihrer 18-jährigen Tochter Pippa (Natascha Weitzendorf) in ihre Heimat zurück. Dort plant ausgerechnet ihr Ex-Partner Felix (Christopher Kohn) als Bürgermeister, die örtliche Freiwillige Feuerwehr zu schließen. Für Frieda kommt das nicht infrage: Ihr Vater Otto (Andreas Borcherding) leitete die Wehr einst selbst.

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Frieda kämpft um den Erhalt – und gerät dabei zwischen zwei Männer: den charmanten Feuerwehrmann Mirko (Sebastian Deyle) und ihre alte Liebe Felix.

Wurde die Serie überhaupt in der Region gedreht?

Die Sächsische Schweiz spielt in der Serie eine tragende Rolle – zumindest auf dem Papier. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, drehte das Team allerdings nicht vor Ort. Statt in Königstein, Rathen oder Stadt Wehlen zu filmen, nutzte die Produktion demnach sogenanntes Stock-Footage-Material – also vorgefertigte Landschaftsaufnahmen, die über Plattformen eingekauft werden.

Wie die „Märkische Allgemeine“ berichtet, wurde tatsächlich im Berliner Umland gedreht, etwa in Großbeuthen, Kleinbeuthen, Thyrow, Ahrensdorf, Siethen oder Blankenfelde-Mahlow.

Der Sender hält das für üblich. „Dass nicht immer an originalen Schauplätzen gedreht wird, ist übliches Prozedere im fiktionalen Dreh – wenn es zum Beispiel aus logistischen Gründen nicht geht, bleibt der Ort trotzdem Spielort des Werkes“, sagt Hendrik Hübner von der Seven.One Entertainment Group, einem Unternehmen der ProSiebenSat.1-Gruppe.

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