ESC in Wien
Schlappe für Deutschland: Engels landet auf Platz 23
17.05.2026 – 00:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Sarah Engels hat beim ESC 2026 in Wien ihren Song „Fire“ als zweite Kandidatin präsentiert – nun steht das Ergebnis fest.
Mit Feuer und Choreografie gegen ein jahrzehntelanges Omen: Sarah Engels hat beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien den 23. Platz belegt – und dabei alles gegeben. Die 33-jährige Kölnerin trat als zweite Kandidatin des Abends auf, eine Startposition, die unter ESC-Fans seit Jahrzehnten als schlechtes Omen gilt. Noch nie hat ein Beitrag von Platz 2 den Wettbewerb gewonnen.
Engels schien das wenig zu kümmern. Sie eröffnete ihren Auftritt mit einem reduzierten Intro, das dem Song zunächst emotionale Tiefe verlieh, ehe eine aufwendige Choreographie mit reichlich Pyrotechnik die Bühne in Flammen aufgehen ließ. ESC-Kommentator Thorsten Schorn kommentierte trocken: „Was haben wir alles abgebrannt. Jetzt geht der Spritpreis wieder hoch.“
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Sarah Engels beim ESC 2026: „Fire“ von Sarah Engels soll Frauen stärken

Visueller Höhepunkt war ein sogenanntes Trickkleid: Eine weiße Robe wurde von Engels‘ Tänzerinnen auf der Bühne zerrissen – darunter kam das eigentliche Outfit zum Vorschein. Den Abschluss markierte ein perfekt getimter Fall rücklings in die Arme der Tänzerinnen. Das Publikum dankte es mit lautem Applaus.
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Mit „Fire“ verbindet Engels auch eine persönliche Botschaft: Der Song soll Frauen stärken. „Mir liegt die Botschaft von ‚Fire‘ extrem am Herzen, weil ich ja selbst Mama bin und sehe, wie wichtig Vorbilder sind“, hatte sie im Vorfeld erklärt. Bekannt wurde die Kölnerin 2011 durch die RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“.
Die Favoritenrolle hatten Buchmacher vor dem Finale dem finnischen Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen zugeschrieben. Wie in den Vorjahren überschatteten politische Spannungen das Großereignis: Spanien, die Niederlande, Irland, Slowenien und Island boykottierten den Wettbewerb aus Protest gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen.
