Konzert am Brandenburger Tor

Ohne Gage: Diese Sängerin unterstützt den Berliner CSD

23.07.2026 – 01:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Sarah Connor: Die Sängerin gibt Samstagabend ein Konzert am Brandenburger Tor. (Quelle: IMAGO / APress)

Prominenter Auftritt beim Berliner CSD: Sarah Connor steht am Samstag am Brandenburger Tor. Auf eines verzichtet die Sängerin dabei bewusst.

Sängerin Sarah Connor tritt beim Berliner Christopher Street Day (CSD) 2026 auf: Am Hauptabend des CSD am Samstag, 25. Juli, steht sie auf der Hauptbühne der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor. Das gab der Berliner CSD am Mittwochabend bekannt. Eine Gage nimmt die Sängerin für ihren Auftritt demnach nicht.

Nach Angaben des Vereins unterstützt Connor die queere Community seit Jahrzehnten. Spätestens mit ihrem Song „Vincent“ aus dem Jahr 2019 habe sie eine Hymne für Menschen im Coming-out geschaffen. Das Lied schildert, wie ein Jugendlicher seine Homosexualität entdeckt – wegen dieser expliziten Darstellung galt und gilt es dem Verein zufolge als skandalös. Zugleich habe es unzähligen Menschen in dieser schwierigen Lebensphase Hoffnung gegeben.

„Sarah Connor ist eine Ikone der queeren Community“

CSD-Vorstand Marcel Voges dankte der Sängerin ausdrücklich für ihren Auftritt ohne Gage: „Sarah Connor ist seit vielen Jahren eine Ikone der queeren Community und wird von vielen Menschen wegen ihrer Offenheit und ihres aktiven Supports gefeiert und verehrt. Und auch wir als Berliner CSD e. V. fühlen uns geehrt, dass Sarah ohne Gage für unsere Community am Brandenburger Tor performt.“

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Connor selbst zeigte sich hocherfreut über den Auftritt: „Die queere Community hat mich immer unterstützt. Nachdem es in den letzten Jahren nie mit meinem Tourplan vereinbar war, freue ich mich riesig, dass es nun klappt, denn es ist ein ganz besonderer Moment für meinen Vincent und mich, endlich mit euch am Brandenburger Tor feiern zu können!“

Wie bewundernd die Sängerin auf die queere Szene blickt, machte sie gegenüber der Nachrichtenagentur dpa deutlich. Sie habe viele queere Freunde und hole sich in Beziehungsfragen oft Rat bei schwulen Bekannten. Aus ihrer Sicht ist die queere Community der „hetero-monogamen Welt meilenweit voraus“ – vor allem, was Gelassenheit und offenes Denken in Beziehungen angehe.

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