Neuer Vertrag, dazu die Nummer 10: Said El Mala tritt in die Fußstapfen von Lukas Podolski. Eine Sache muss El Mala aber anders machen als Prinz Poldi.

Prinzen-Proklamation im August: Der 1. FC Köln hat mit Said El Mala verlängert, statt ihn zu verkaufen. Dazu trägt der 19-Jährige statt der Rückennummer 13 künftig die legendäre 10. Wolfgang Overath, Pierre Littbarski, Lukas Podolski – jetzt El Mala. Es ist eine große Ehre.

Seit Podolskis letztem Abschied aus Köln vor 14 Jahren wurde sie nicht mehr getragen. Vergeben nur einmal an Patrick Helmes, aber der musste seine Karriere beenden, ehe er sie in einem Pflichtspiel überstreifen konnte. El Mala soll mehr Glück haben.

Alle Transferoptionen sind vom Tisch

Es war ein Paukenschlag am Donnerstagabend, als der FC verkündete: El Mala hat seinen Vertrag bis 2031 verlängert, alle Transferoptionen sind vom Tisch, der Star-Spieler bleibt und er bekommt die Nummer 10. Vor dem Pflichtspiel-Auftakt der Geißböcke am Montag im DFB-Pokal ist diese Nachricht ein echter Hammer.

Und doch ist er konsequent. Sportchef Thomas Kessler war immer überzeugt, dass El Mala bleiben würde. Er sprach immer mit der Familie. Der FC schenkte Spieler wie Anhang immer eine hohe Wertschätzung. Und diese beruhte ganz offensichtlich auf Gegenseitigkeit. Nun haben sich beide Seiten noch einmal die Hand gereicht für eine weitere Zusammenarbeit.

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Poldi stieg ab – El Mala soll das verhindern

Dass diese mit einer deutlichen Gehaltserhöhung einhergeht, ist nur konsequent. Kein Spieler hatte in den vergangenen Jahren eine Strahlkraft wie El Mala. Nicht einmal Nationalspieler und FC-Held Jonas Hector. El Mala steht nach seiner überragenden Debüt-Saison über allem. In Trikotverkäufen, in Aufmerksamkeit, in Verbindung mit der Hoffnung, dass er die Tore für den erneuten Klassenerhalt schießen wird.

Die Fans lieben ihn jetzt noch mehr. Die Gegner fürchten ihn, und sollen es weiter tun. So wie einst Prinz Poldi. El Mala ging bislang mit dieser Rolle mustergültig um. Ebenfalls wie Poldi. Nur eine Sache muss El Mala dringend anders machen als Podolski: Der Prinz stieg mit dem FC in die 2. Liga ab. Der 19-Jährige will dies nun unbedingt verhindern.

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