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Unterhaltung

Ruth Moschner geht juristisch gegen Fan vor – mit Erfolg

wochentlich.deBy wochentlich.de31 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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„Na, du geile Maus“

Ruth Moschner geht juristisch gegen Fan vor – mit Erfolg

31.08.2026 – 06:45 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ruth Moschner: Die Moderatorin wehrt sich gegen sexuelle Belästigung in den sozialen Medien. (Quelle: imago stock&people)

Moderatorin Ruth Moschner erhält regelmäßig sexualisierte Nachrichten und Morddrohungen auf Instagram. Jetzt ließ sie den Absender aufspüren.

Morddrohungen, Vergewaltigungsfantasien, sexualisierte Botschaften: Was Ruth Moschner regelmäßig in ihrem Instagram-Postfach vorfindet, hat die Moderatorin jetzt in einem Interview RTL offengelegt – und dabei zugleich berichtet, einen Absender identifiziert zu haben.

Als erneut eine sexualisierte Nachricht eintraf, veröffentlichte Ruth Moschner sie auf Instagram und schaltete ihre Anwaltskanzlei ein. Der Absender wurde gefunden, die Unterlassungsklage bereits zugestellt.

„Jetzt können die nächsten Schritte eingeleitet werden“

„Ich freue mich ehrlich gesagt immer, wenn ich von der Anwaltskanzlei Nachricht bekommen habe, dass erstens der Absender gefunden wurde und dass die Unterlassungsklage zugestellt werden konnte“, erzählte Ruth Moschner im RTL-Interview. Damit sei die Sache für den Betroffenen aber noch nicht erledigt. „Und jetzt können die nächsten Schritte eingeleitet werden“, so die 50-Jährige.

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In diesem Fall gestaltete sich die Suche nach dem Absender vergleichsweise unkompliziert, weil der Mann sich nicht hinter einem anonymen Profil versteckt hatte. „Bei dem Typ war es relativ einfach. Das war ja ein Klarname mit Foto und der war’s. Ich habe den gegoogelt“, berichtete Moschner. Dabei habe sie herausgefunden, dass es sich um einen 40-jährigen Mann handele, der im regionalen Karnevalsbereich aktiv sei.

Für einige Verfasser solcher Nachrichten hatte das Vorgehen der Moderatorin bereits finanzielle Folgen. „Der eine oder andere musste schon ordentlich löhnen“, sagte sie. Das Geld behalte sie nach eigenen Angaben nicht selbst: Es gehe an HateAid, eine Organisation, die Betroffene von digitaler Gewalt unterstütze und mit der sie eng zusammenarbeite.

Kritik richtete Moschner an Instagram und den Mutterkonzern Meta. Die automatische Inhaltserkennung der Plattform versage bei der Meldung entsprechender Inhalte regelmäßig. „Wenn man es nur auf Instagram meldet, sagt ja die KI von Instagram auch oft: ‚Joa, ist nicht so schlimm'“, so die Moderatorin. Besonders deutlich werde das bei ungefragt zugeschickten Nacktbildern: „Also man muss ja auch sagen, so die Penisse, die in meinem Postfach landen, erkennt die KI von Instagram nicht als Penis an!“

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