Bundesligist ist Tabellenletzter

Virkus nicht mehr Sport-Geschäftsführer in Gladbach


Aktualisiert am 30.09.2025 – 15:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Roland Virkus: Er war von 1990 an bei Borussia Mönchengladbach tätig. (Quelle: IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto/imago-images-bilder)

Die sportliche Krise bei Borussia Mönchengladbach hat Folgen. Roland Virkus trennt sich vom Verein und tritt zurück.

Das Präsidium und der Aufsichtsrat hätten Virkus „auf dessen Vorschlag hin von seinen Aufgaben entbunden“, schrieb die Borussia in einer Stellungnahme. Präsident Rainer Bonhof erklärte: „Wir sind in den Gremien der geeinten Meinung, dass wir uns für die zukünftige Ausrichtung im sportlichen Bereich anders aufstellen wollen.“

Bonhof fügte an: „Dieser Schritt ist Roland sicher nicht leichtgefallen, denn er lebt Borussia und hat die Position des Geschäftsführers Sport im Februar 2022 in einer sehr schwierigen Situation übernommen. Wir danken ihm für seinen Einsatz als Geschäftsführer.“ Er betonte, dass Virkus „immer Borusse“ bleiben werde.

Virkus selbst äußerte sich so: „Ich habe immer gesagt, dass der Verein über allem steht, und mich deshalb zu diesem Schritt entschieden.“ Auch Gladbachs Aufsichtsratsvorsitzender Michael Hollmann kam in einer Mitteilung zu Wort. Er betonte: „Bei unseren internen Diskussionen stand bei allen Beteiligten immer das Wohl unseres Vereins im Vordergrund, auch bei Roland Virkus.“

Er führte aus: „Unsere gemeinsame Entscheidung kam in einer wertschätzenden Atmosphäre zustande. Präsidium, Aufsichtsrat und Geschäftsführung sind in Abstimmung über die nächsten Schritte und das weitere Vorgehen.“

Virkus war seit 1990 im Verein. Erst als Jugendtrainer (1990 bis 1991), später als Trainer der U17 (1991 bis 2009). Zudem war er als Nachwuchskoordinator (2008 bis 2022) tätig, ebenso als Sportdirektor (2022 bis 2023), ehe er Geschäftsführer Sport wurde.

Borussia Mönchengladbach steckt aktuell in der Krise. Die Mannschaft steht auf dem 18. Tabellenplatz und hat lediglich zwei Punkte auf dem Konto. Gegen den HSV gab es zu Beginn der Saison ein Remis (0:0). Im Anschluss folgten zwei Niederlagen gegen Stuttgart (0:1) und Bremen (0:4). Nach dem 1:1 gegen Leverkusen folgte dann das desaströse 4:6 gegen Frankfurt.

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