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Riskante Mission soll Absturz verhindern

wochentlich.deBy wochentlich.de26 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Riskante Mission soll Absturz verhindern
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Absturz droht

Nasa startet beispiellose Rettungsmission im All

Aktualisiert am 26.06.2026 – 12:29 UhrLesedauer: 2 Min.

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LINK-Raumfahrzeug: Nasa will Swift damit vor dem Absturz in die Atmosphäre retten. (Quelle: Ron Beard/NASA/dpa/dpa-bilder)

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Die Nasa will einen seit 2004 im All kreisenden Forschungssatelliten vor dem Absturz retten. Die Mission ist beispiellos und riskant – doch die Behörde gibt nicht auf.

Mit einer kurzfristig angesetzten beispiellosen Rettungsmission will die US-Raumfahrtbehörde Nasa einen Forschungssatelliten vor dem Absturz bewahren. Dafür solle am Samstag eine Art Schleppraumschiff mithilfe eines „Stargazer“-Flugzeugs und einer „Pegasus“-Rakete von einem Atoll in den Marshallinseln im Südpazifik aus starten, teilte die Nasa mit. Der Start könnte sich allerdings auch kurzfristig noch verschieben.

Der sogenannte „Swift“-Satellit war 2004 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All gebracht worden. Seitdem untersucht das mit drei Teleskopen ausgestattete Himmelsobservatorium, das nach dem 2017 gestorbenen Chef-Wissenschaftler der Mission auch „Neil Gehrels Swift Observatory“ heißt, vor allem gewaltige Energieausbrüche im Universum, sogenannte Gammablitze.

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„Swift“-Observatorium spielt „zentrale Rolle“ in Nasa-Strategie

Die Mission sei so erfolgreich, dass das Himmelsobservatorium inzwischen eine „zentrale Rolle in der Nasa-Strategie zur Erforschung von flüchtigen und unvorhersagbaren Veränderungen am Himmel“ spiele, hieß es von der US-Raumfahrtbehörde. Deswegen wurde die ursprünglich nur auf rund zwei Jahre angelegte Mission immer weiter verlängert. „Swift“, an dem auch Italien und Großbritannien beteiligt sind, ist den Angaben zufolge generell in gutem Zustand.

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Unter anderem wegen starker geomagnetischer Stürme, die durch Sonnenausbrüche ausgelöst wurden, droht der Satellit nun aber abzustürzen – nach Berechnungen von Wissenschaftlern wahrscheinlich gegen Ende des Sommers. „Für ein generisches Raumschiff wäre es schon in Ordnung aus der Umlaufbahn herauszukommen. Aber das ist nicht irgendein Raumschiff. Es ist ein Observatorium mit einzigartigen Fähigkeiten für die Astrophysik“, sagte Nasa-Manager Shawn Domagal-Goldman bei einer Pressekonferenz. „Also haben wir entschieden: Ja, wir wollen das hier diesmal retten, weil es so besonders ist.“

Rettungsraumschiff innerhalb von neun Monaten startklar

Im September gab die Nasa der US-Raumfahrtfirma Katalyst Space den Zuschlag für die Rettungsmission mit einem Budget von rund 30 Millionen Dollar (etwa 26 Millionen Euro). Das Unternehmen entwickelte, baute und lieferte das rund 400 Kilogramm schwere „Link“-Raumschiff – mit drei Roboterarmen, drei Hauptantriebswerken und zahlreichen weiteren Instrumenten – innerhalb von nur rund neun Monaten. Nach erfolgreichem Start soll „Link“ im All den Plänen zufolge zunächst einige Tests durchführen, sich dann dem „Swift“-Observatorium annähern und dieses dann über einen Zeitraum von mehreren Monaten in seine Ursprungs-Umlaufbahn zurück heben.

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