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Riecht nach Ärger: Warum Parfüm-Influencer Jeremy Fragrance bei deutschen Firmen für Unmut gesorgt hat

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Dezember 2023Keine Kommentare2 Mins Read
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Riecht nach Ärger: Warum Parfüm-Influencer Jeremy Fragrance bei deutschen Firmen für Unmut gesorgt hat
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Deutsche Unternehmen brechen ihre Beziehungen zum Parfüm-Influencer Jeremy Fragrance ab, weil er Bilder mit Rechtsextremisten gemacht hat.

Sponsoren rümpfen die Nase über den deutschen Influencer Jeremy Fragrance, nachdem er bei einer Donald-Trump-Gala in New York, USA, neben Rechtsextremisten posierte.

Der 34-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Daniel Schütz heißt, ist bekannt für seine Parfüm-Rezensionen und seltsam verblüffenden Tanzbewegungen, in denen er immer Weiß trägt (wenn auch manchmal oben ohne) und „POWER!“ ruft. nach einem intensiven Einatmen des Duftes.

Seine exzentrische und übereifrige Persönlichkeit hat Millionen von Abonnenten auf YouTube, TikTok und Instagram angezogen; der Selbsternannte „Nummer eins der Duftikonen.“

Allerdings hat Schütz‘ Auftritt bei einer kürzlichen Veranstaltung des New York Young Republican Club (NYYRC), bei der der ehemalige US-Präsident Donald Trump einer der Hauptredner war, zu Kontroversen geführt.

Schütz postete Instagram Stories zusammen mit zwei rechtsextremen deutschen Persönlichkeiten: Alexander „Malenki“ Kleine, ein 31-jähriger YouTuber und prominenter Aktivist der deutschen Ableger der „Identifikationsbewegung“, und David Bendels, ein 38-jähriger Redakteur -Chef des „Deutschland-Kurier“, bekannt für seine Verbindungen zur rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD).

Als Reaktion darauf distanzierten sich etliche Unternehmen von dem Influencer.

Sky Deutschland veröffentlichte im Oktober eine Reality-Dokumentation mit dem Titel „Jeremy Fragrance – Power, Baby!“ haben es inzwischen aus ihrem Programm entfernt.

„Wir distanzieren uns klar von jeglichen rechtsextremen Inhalten oder Äußerungen“, sagte ein Sprecher von Sky Deutschland gegenüber der deutschen Zeitung „General-Anzeiger“.

Die Supermarktkette Aldi Nord, die zuvor für eine Brotwerbung mit Schütz zusammengearbeitet hatte, hat diese Videos inzwischen aus dem Netz genommen und erklärt, keine weiteren Kooperationen mit dem Influencer zu planen.

Heel-Verlag, der das Buch „The Jeremy Fragrance Story: Power, Baby!“ veröffentlichte. Im Juni erklärte das Unternehmen zudem, es seien keine weiteren Geschäfte mit Schütz geplant.

Während sich Schütz noch nicht zu den Bildern mit Kleine und Bendels geäußert hat, hat er darauf geantwortet Geschäftseingeweihter über ein weiteres Foto, das er bei der New Yorker Veranstaltung mit dem österreichischen rechtspopulistischen Politiker Gerald Grosz gemacht hatte, und sagte der Veröffentlichung, dass er „nicht wisse, wofür er (Grosz) stehe“ und „im Allgemeinen Fotos mit sympathischen Menschen macht“. „

Euronews Culture hat Schütz um einen Kommentar gebeten.

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