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Panorama

Rettungsverband warnt vor Lebensgefahr auf dem Eis

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Januar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Rettungsverband warnt vor Lebensgefahr auf dem Eis
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Rettungsverband warnt vor Lebensgefahr auf dem Eis

Von dpa, afp, t-online, jcz, LMA, mtt, lw, lec, fsa, jse, gda

Aktualisiert am 08.01.2024 – 12:05 UhrLesedauer: 46 Min.

Hochwassergebiet: Mit Zwischenrufen wie „Volksverräter“ und „Lügner“ wird Scholz empfangen. (Quelle: t-online)

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Tausende Helfer packen an, um gegen das Hochwasser in mehreren Bundesländern zu kämpfen. Die Informationen im Überblick.

Das Wichtigste im Überblick


Dieser Newsblog wurde beendet.

Wetterdienst: Kein neuer Niederschlag in den kommenden Tagen

11.55 Uhr: Die Menschen in den Hochwassergebieten in Niedersachsen und Bremen können mit Blick auf die Wetterlage auf eine weitere Entspannung hoffen. „Es soll in den nächsten Tagen bis zum Wochenende trocken bleiben“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag. Erst dann folge voraussichtlich mit einem Wetterwechsel Regen, Schnee oder Schneeregen. Bis dahin wechseln sich Sonne und trüber Hochnebel ab.

Die Temperaturen bleiben vorerst frostig und verharren der Vorhersage zufolge mindestens bis Mittwoch unterhalb der Null-Grad-Marke. „Alles, was nass ist, bleibt gefroren“, sagte der Meteorologe.

In den Nächten zum Dienstag und Mittwoch wird für das östliche Niedersachsen strenger Frost mit bis zu minus 12 Grad erwartet, sonst gibt es mäßigen Frost zwischen minus 5 und minus 10 Grad. Tagsüber sollen voraussichtlich erst am Mittwoch wieder an einigen Orten Plusgrade erreicht werden und der Dauerfrost enden. Lesen Sie hier den Wetterausblick für die kommenden Tage.

Landkreis Mansfeld-Südharz: Hochwasserlage stabil

11.04 Uhr: Aus Sicht des Landkreises Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt ist die Hochwasserlage an der Helme weiter stabil. Der Zufluss in die Talsperre Kelbra habe sich weiter verringert, die Pegelstände entlang der Helme verharrten auf einem stabilen Niveau, teilte der Landkreis am Montag mit. Rund 200 Soldatinnen und Soldaten verstärken weiter gemeinsam mit den Einsatzkräften den Deich bei Oberröblingen.

Allein am vergangenen Wochenende seien etwa 110.000 Sandsäcke verbaut worden. Auch der Schulbetrieb laufe bis auf eine Grundschule in Kelbra wieder regulär.

Weiterhin angespannte Lage in Niedersachsen

10.58 Uhr: Die Hochwasserlage in mehreren Regionen Niedersachsens bleibt kritisch. Sechs Landkreise und die Stadt Oldenburg sind betroffen, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover mitteilte. Zu den betroffenen Gebieten zählen die Landkreise Celle, Oldenburg, Emsland, Osterholz, der Heidekreis und Verden.

In diesen Kommunen wurde ein außergewöhnliches Ereignis festgestellt, was den Zugriff auf Hilfskräfte vereinfacht. Ein Katastrophenfall ist bisher jedoch nicht ausgerufen worden. Niedersachsen verfügt insgesamt über acht kreisfreie Städte und 37 Landkreise. Trotz der zuletzt ausgebliebenen Niederschläge, die zu leicht sinkenden Pegelständen führten, besteht weiterhin eine Belastung für die Deiche durch hohe Wassermassen.

Warnung vor Lebensgefahr auf dem Eis

10.40 Uhr: Angesichts von frostigen Temperaturen warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor dem Betreten von Eisflächen – auch in den Hochwassergebieten. „Auf Seen und Teichen ist das Eis zumeist noch nicht tragfähig“, sagte Alexander Paffrath. Es bestehe womöglich Lebensgefahr, wenn man sich dennoch auf das Eis wagt. Das gelte auch für überschwemmte Landstriche.

„Strömungen und Verwirbelungen sorgen an vielen Stellen dafür, dass die Eisschicht nur langsam anwächst“, sagte Paffrath. Auch vom Eis umschlossene Sträucher und Büsche führten zu einer verminderten Tragfähigkeit.

Unter der gefrorenen Oberfläche ablaufendes Wasser lasse Hohlräume entstehen, was die Gefahr des Einbrechens nochmals erhöhe, warnte der Rettungsverband mit Hauptsitz im niedersächsischen Bad Nenndorf.

Einsatzkräfte fassungslos über Hochwassertouristen

7.16 Uhr: In der aktuellen Hochwassersituation in Niedersachsen kommt es zu riskantem Verhalten einiger Bürger, die sich in die Fluten begeben und dadurch Rettungskräfte binden. „Das ist absolut unvernünftig. Es ist nicht nur fahrlässig und selbstgefährdend, sondern bindet immer wieder Einsatzkräfte, die wir an anderen Stellen wesentlich dringlicher brauchen“, warnte Dieter Rohrberg, Landesbranddirektor.

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