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You are at:Home»Politik»„Rente mit 63“ soll in fünf Jahren enden
Politik

„Rente mit 63“ soll in fünf Jahren enden

wochentlich.deBy wochentlich.de14 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Streit um neuen Vorschlag

SPD-Expertin: Dann soll die „Rente mit 63“ enden

14.08.2026 – 10:13 UhrLesedauer: 1 Min.

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Annika Klose (Archivbild): Die SPD-Politikerin plant eine Übergangsfrist von fünf Jahren. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

Annika Klose fordert für das Ende der abschlagsfreien Frührente eine fünfjährige Übergangsfrist. Auch für bereits laufende Altersteilzeitverträge macht sie Vorschläge.

Die Renten-Fachfrau der SPD-Bundestagsfraktion, Annika Klose, schlägt für die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Frührente eine Übergangsfrist von fünf Jahren vor. Die Rentenkommission habe empfohlen, dass die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren unter Wahrung des verfassungsgemäßen Vertrauensschutzes abgeschafft werden solle. „In Rentenfragen bedeutete dies in der Regel fünf Jahre“, sagte Klose, die selbst Kommissionsmitglied war, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Eine entsprechend lange Übergangsfrist wäre auch hier geboten.“

In den Empfehlungen der Kommission heißt es zu dem Punkt lediglich, die abschlagsfreie Frühverrentung – fälschlich auch „Rente mit 63“ genannt – solle „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ abgeschafft werden.

Klose sagte überdies, dass auch bereits abgeschlossene Altersteilzeitverträge berücksichtigt werden müssten, denn diese hätten Laufzeiten von bis zu zehn Jahren. „Entsprechend ist eine Ausgestaltung mit langen Übergangsfristen sinnvoll und geboten.“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatten sich dafür ausgesprochen, das Rentenkonzept der Kommission komplett umzusetzen. Inzwischen gibt es aber nicht nur aus der SPD, sondern auch von ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten Kritik am Aus der abschlagsfreien Frührente. Bas hat sich daher dafür offen gezeigt, auf diesen der SPD ohnehin unwillkommenen Punkt zu verzichten, falls die Union das will.

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