An einer Dresdner Schule ist ein reizgasartiger Stoff versprüht worden. Um die vielen Verletzten versorgen zu können, werden Schüler auch in Krankenhäuser ins Umland gebracht.

30 Schüler der 107. Oberschule in Dresden-Gruna klagen über Atembeschwerden, tränende Augen und gereizte Atemwege. „26 Schüler werden nach und nach in die umliegenden Krankenhäuser transportiert“, teilte ein Feuerwehrsprecher vor Ort t-online mit.

An der Oberschule sei ein „reizgasartiger Stoff“ versprüht worden, den viele Schüler eingeatmet hätten, so der Sprecher weiter. Die Schule wurde daraufhin geräumt. „Als wir an der Einsatzstelle eingetroffen sind, war da eine sehr große Anzahl von Schülern, die weinten“, berichtet der Feuerwehrsprecher auf der Twitter-Alternative „Threads“.

Um die vielen Verletzten versorgen zu können, habe die Feuerwehr die Alarmstufe „Massenanfall von Verletzten“ ausgerufen. Einige Schüler sind auch an Kliniken im Dresdner Umland gebracht worden. Wie es zu dem Vorfall gekommen ist, ist bislang unklar, sagte ein Polizeisprecher t-online. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Reizgas an 107. Oberschule versprüht: Eltern sollen sich an Schulleitung wenden

Eltern können sich bei Fragen telefonisch an die Schulleitung wenden, teilte die Feuerwehr auf „Threads“ mit. Das Telefon des Sekretariats sei besetzt.

Auf der Stübelallee kommt es derzeit zu Verkehrseinschränkungen, da ein Bereich für den Rettungsdienst freigehalten wird. Rettungskräfte der Feuerwehr sind seit 11 Uhr mit 55 Personen vor Ort.

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