Chaos in den Herbstferien?
Neue EU-Regel am Flughafen Frankfurt: Reisende warten länger
Aktualisiert am 01.10.2026 – 18:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Das Entry Exit System verlängert Grenzkontrollen – zur Ferienzeit mit 3,5 Millionen erwarteten Passagieren. Nicht-EU-Reisende brauchen laut Fraport mindestens drei Stunden Vorlauf.
Reisende am Flughafen Frankfurt müssen in den Herbstferien mehr Zeit für die Grenzkontrolle einplanen. Grund ist das Entry Exit System (EES) der Europäischen Union, das bei Ein- und Ausreise eine erweiterte Datenerfassung vorschreibt und den Grenzkontrollprozess nach Angaben von Flughafenbetreiber Fraport erheblich verlängert. Zwischen dem 2. und 18. Oktober erwartet Fraport nach eigenen Angaben rund 3,5 Millionen Passagiere – allein am ersten Ferienwochenende vom 2. bis 4. Oktober sollen es etwa 650.000 sein.
Ein Fraport-Sprecher erklärt: „Die Ein- und Ausreise unter Anwendung aller geforderten EES-Vorgaben führt zu einem erheblichen zeitlichen Mehraufwand vor allem für Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere diesen Reisenden raten wir deshalb, ausreichend Zeit einzuplanen und mindestens drei Stunden vor ihrem Abflug am Flughafen zu sein.“
Drei Stunden Vorlauf empfohlen
Auch Reisende aus EU-Staaten, dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz sowie Personen mit deutschem Aufenthaltstitel können laut Fraport bei Flügen außerhalb des Schengen-Raums betroffen sein. Fraport empfiehlt auch ihnen drei Stunden Vorlauf. Für eine zügigere Passkontrolle steht diesen Passagieren nach Angaben des Betreibers das automatisierte Grenzkontrollsystem EasyPASS zur Verfügung.
Wer keine Grenzkontrolle durchlaufen muss, braucht weniger Zeit: Fraport empfiehlt Reisenden mit Aufgabegepäck rund zweieinhalb Stunden, Passagieren mit reinem Handgepäck zwei Stunden vor Abflug da zu sein.