Trotz eines umfangreichen Rettungsversuchs kam für den Reisekonzern FTI die Hilfe zu spät: Der Anbieter und Tochtergesellschaften melden Insolvenz an. Gebuchte Reisen finden nicht statt.

Der Reisekonzern FTI meldet Insolvenz an. Die FTI Touristik GmbH, Obergesellschaft des drittgrößten europäischen Reiseveranstalters FTI Group, stellte am Montag beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, teilte das Unternehmen mit. Noch nicht begonnene Reisen würden voraussichtlich ab dem morgigen Dienstag, dem 4. Juni, nicht mehr oder nur noch teilweise durchgeführt werden können.

Trotz eines „langwierigen und komplexen Investorenprozesses“ und des Einstiegs von Investoren konnte das Unternehmen nicht gerettet werden. Die Buchungszahlen seien dennoch „hinter den Erwartungen zurückgeblieben“.

Wie das Unternehmen mitteilt, werden auch weitere Konzerngesellschaften in den kommenden Tagen Insolvenz anmelden. Die Windrose Finest Travel mit der Luxusmarke Windrose ist davon nicht betroffen.

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