Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Anteilnahme von Dynamo Dresden: Eintracht-Fan nach Zusammenbruch verstorben

12 September 2026

78 Prozent halten ihn nicht mehr für den richtigen Kanzler

12 September 2026

Basketball-WM der Frauen: Deutschlands Finaltraum platzt

12 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Regierung widerruft Zusage für gefährdete Ortskräfte
Politik

Regierung widerruft Zusage für gefährdete Ortskräfte

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Regierung widerruft Zusage für gefährdete Ortskräfte
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

„Schäbig und unerträglich“

Regierung widerruft Zusage für gefährdete Afghanen

20.01.2026 – 04:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Sie hatten Glück: Ein Teil der mit einem Flug aus Pakistan in Deutschland angekommenen Afghanen (Archivbild). (Quelle: IMAGO/Matthias Gränzdörfer)

Fast die Hälfte der in Pakistan ausharrenden Afghanen mit einer Aufnahmezusage sollen nach Angaben der Bundesregierung nicht mehr nach Deutschland dürfen.

Fast die Hälfte der 2308 in Pakistan lebenden Afghanen mit einer Aufnahmezusage aus Zeiten der Ampel-Regierung sollen nicht mehr nach Deutschland kommen dürfen. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ, Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Demnach sind seit Antritt der schwarz-roten Bundesregierung im Mai vergangenen Jahres 788 Afghanen nach Deutschland eingereist, rund 410 weitere Personen befinden sich noch im Ausreiseverfahren.

Alle Zusagen nach Paragraf 22 des Aufenthaltsgesetzes für Personen der Menschenrechtsliste und des Überbrückungsprogramms aber wurden nach Auskunft der Bundesregierung mit der Begründung zurückgenommen, sie seien nicht rechtsverbindlich. Es bestehe kein politisches Interesse mehr an einer Aufnahme.

Die Bundesregierung hatte nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan im August 2021 Menschen Aufnahmezusagen erteilt, die in dem Land für die Bundeswehr oder andere Institutionen gearbeitet hatten. Zusagen gab es auch für Menschen, die aus anderen Gründen als besonders gefährdet eingestuft wurden – etwa Frauenrechtlerinnen oder Menschenrechtsaktivisten.

Nach dem Regierungswechsel in Berlin schränkte die neue Bundesregierung die Aufnahmen jedoch stark ein. Da zahlreiche Betroffene bereits von Afghanistan nach Pakistan geflüchtet waren, sitzen diese nun dort fest.

Die Linke verurteilte die Rücknahme der Aufnahmezusagen. Es sei „verantwortungslos, schäbig und menschlich unerträglich“, dass die Bundesregierung diese Menschen „einfach fallen lässt“, sagte Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Linken, der „NOZ“. Seit Jahren seien die Betroffenen vor dem Hintergrund der geplanten Aufnahme in Pakistan mit deutscher Unterstützung untergebracht und versorgt worden. „Da kann die Bundesregierung doch nicht einfach behaupten, sie trage keine Verantwortung, und die Menschen dem menschen- und frauenverachtenden Willkürregime der Taliban überlassen“, sagte Bünger.

Entgegen einer anderslautenden Zusage von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) lasse die Bundesregierung auch die Hälfte der noch verbliebenen Ortskräfte im Stich, erklärte Bünger. Nur bei 81 von 218 Ortskräften und ihren Angehörigen wurden die alten Aufnahmezusagen demnach aufrechterhalten. „Der Verweis auf notwendige Sicherheitsüberprüfungen ist ein pures Ablenkungsmanöver, denn nur in drei Prozent der Interviews haben sich aus Sicht der Behörden tatsächliche oder vermeintliche Sicherheitsbedenken ergeben“, sagte Bünger der „NOZ“.

Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren seit Mai 2021 laut Bundesregierung insgesamt 37.652 afghanische Personen über die Aufnahmeprogramme nach Deutschland eingereist. Derzeit sind bei den Verwaltungsgerichten zahlreiche Klagen gegen verwehrte Aufnahmeentscheidungen anhängig.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

78 Prozent halten ihn nicht mehr für den richtigen Kanzler

12 September 2026

Zehntausende demonstrieren gegen Rechtsextremismus

12 September 2026

Schlummernde Milliarden für soziale Projekte

12 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

78 Prozent halten ihn nicht mehr für den richtigen Kanzler

12 September 2026

Basketball-WM der Frauen: Deutschlands Finaltraum platzt

12 September 2026

Naomi Watts und Liev Schreiber: Tochter Kai ist Transgender-Model

12 September 2026

Unfall in Italien endet tragisch

12 September 2026

Neueste Beiträge

Berlin-Touristen lästern über Brandenburger Tor

12 September 2026

Maria Furtwängler spricht über Männer und Karriere I Inas Nacht

12 September 2026

Zehntausende demonstrieren gegen Rechtsextremismus

12 September 2026

Recent Posts

  • Anteilnahme von Dynamo Dresden: Eintracht-Fan nach Zusammenbruch verstorben
  • 78 Prozent halten ihn nicht mehr für den richtigen Kanzler
  • Basketball-WM der Frauen: Deutschlands Finaltraum platzt
  • Naomi Watts und Liev Schreiber: Tochter Kai ist Transgender-Model
  • Unfall in Italien endet tragisch

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.