Militärübung „Red Storm Bravo“

So will die Bundeswehr Hamburg vor Drohnenangriffen schützen

Aktualisiert am 26.09.2025 – 18:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Bundeswehrsoldat mit Gerät zur Drohnenabwehr bei der Großübung „Red Storm Bravo“: Ziel ist es, die Abläufe zwischen Bundeswehr und zivilen Behörden besser einzuspielen. (Quelle: Marcus Golejewski)

Bei der Militärübung „Red Storm Bravo“ präsentiert die Bundeswehr in Hamburg ihre Drohnenabwehr. Sensoren spüren verdächtige Flugobjekte auf, Abfangdrohnen fangen sie mit Netzen ein. Ein Roboter untersucht das niedergestreckte Gerät.

Die Bundeswehr hat am Freitag in Hamburg im Rahmen der Militärübung „Red Storm Bravo“ Techniken zur Abwehr von Drohnenangriffen im städtischen Raum vorgestellt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa fand die Präsentation in der Reichspräsident-Ebert-Kaserne in Osdorf statt.

Bei der Demonstration zeigten Militärexperten, wie Sensoren verdächtige Flugbewegungen erkennen und daraufhin Abfangdrohnen starten. Diese fangen gegnerische Drohnen mit einem Netz ein und legen sie kontrolliert ab, ohne dass Teile herabfallen oder Menschen gefährdet werden.

Nach dem Abfangen kommt ein ferngesteuerter Roboter zum Einsatz, der als „Drohnenhund“ bezeichnet wird. Er untersucht die eingefangene Drohne und meldet, ob lediglich eine Kamera oder hingegen Sprengstoff angebracht ist.

Die präsentierte Abwehrtechnik wurde an der Bundeswehr-Universität in Hamburg entwickelt. Produziert wird sie von der Firma Argus in Niedersachsen.

Bereits am Donnerstag hatte in Hamburg die dreitägige Militärübung „Red Storm Bravo“ begonnen. Die Präsentation der Drohnenabwehr war Teil dieser Übung.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version