Letztes Gründungsmitglied hört auf
Bericht: Kölner Kult-Band hat neues Mitglied
16.10.2026 – 11:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Neues Gesicht bei den Räubern: Die traditionsreiche Kölner Band hat offenbar einen neuen Keyboarder. Das letzte Gründungsmitglied hört dafür bald auf.
Die Kölner Band Räuber hat laut einem Bericht einen Nachfolger für ihren Keyboarder Kurt Feller gefunden: Sebastian Eichmeier soll den Platz des letzten verbliebenen Gründungsmitglieds der Band einnehmen, das nach der Session aufhört. Das berichtet der „Express“ am Freitag. Die Zeitung zeigte dabei auch Fotos der Band in ihrer zukünftigen Zusammenstellung.
Die Räuber selbst haben sich zu ihrer Personalrochade auf ihren Social-Media-Kanälen bisher nicht geäußert. Die Kölner Lokalredaktion hat die Räuber um ein Statement gebeten und wird diesen Artikel aktualisieren, sobald eine Antwort vorliegt.
Neues Räuber-Mitglied soll im März 2027 erstmals auf der Bühne stehen
Laut dem „Express“ soll Eichmeier am 6. März 2027 beim Konzert im Eltzhof in Porz sein erstes Konzert mit den Räubern spielen. Sein Vorgänger Feller hatte bereits in diesem Jahr angekündigt, die Band zu verlassen. Sein letztes Vollkonzert gibt er dem Bericht zufolge am 11. Dezember 2026 im Gloria – danach folgen noch 192 Auftritte in der eher kurzen Session. Der letzte ist in der Nacht zu Rosenmontag um 0.30 Uhr bei der Schneeball-Party in der Wolkenburg geplant.
Räuber-Frontmann Sven West kennt Eichmeier nach eigenen Angaben seit mehr als 25 Jahren aus dem Eventbereich. „Ihn habe ich von Anfang an favorisiert und lege für ihn die Hände ins Feuer“, wird er in dem Bericht zitiert. Eichmaier sagte der Zeitung, er habe auf Veranstaltungen bislang nur Songs anderer Künstler gespielt, nun freue er sich darauf, eigene Titel zu spielen. Die Räuber seien ohnehin seine Lieblingsband im kölschen Bereich gewesen.
Die 1991 gegründeten Räuber mussten in ihrer Geschichte mehrfach Abgänge verkraften. Zuletzt gelangen mit Songs wie „Wigga Digga“, Oben unten“ und „Weil mer Kölsche sin“ wieder einige Hits nach einer ruhigeren Phase.