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You are at:Home»Sport»Provokateur Wolff liefert gegen Österreich und muss einstecken
Sport

Provokateur Wolff liefert gegen Österreich und muss einstecken

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Provokateur Wolff liefert gegen Österreich und muss einstecken
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Starke Leistung bei EM-Auftaktsieg

Nach Lästerattacke: Wolff muss einstecken und bezieht Stellung


16.01.2026 – 01:35 UhrLesedauer: 3 Min.

Sichtbar angeschlagen: Andreas Wolff teilte verbal aus und musste physisch einstecken.Vergrößern des Bildes

Sichtbar angeschlagen: Andreas Wolff teilte verbal aus und musste physisch einstecken. (Quelle: Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago-images-bilder)

Beim EM-Auftaktsieg der deutschen Handballer zeigte Andreas Wolff nach seiner Lästerattacke gegen Österreich eine starke Leistung. Auch er selbst musste einstecken – und zeigte sich versöhnlich.

Aus Silkeborg berichtet Nils Kögler

Mit einem leichten Feilchen schritt Andreas Wolff durch den Interviewbereich der Jyske Bank Boxen im dänischen Herning. Nachdem der deutsche Handball-Nationaltorwart unter der Woche mit seinen „Anti-Handball“-Aussagen gegen den EM-Auftaktgegner aus Österreich ausgeteilt hatte, musste der 34-Jährige während des Aufeinandertreffens am Donnerstagabend ordentlich einstecken.

In der 41. Minute des 30:27-Erfolgs bekam Wolff bei einem Abwehrversuch den Ball mit voller Wucht auf das geöffnete linke Auge. Sieben Minuten lang ließ sich der deutsche Torwart behandeln, kehrte dann jedoch ins Spiel zurück und setzte seine starke Leistung fort.

Wolffs Feilchen hätte dabei auch stellvertretend für die Leistung der deutschen Mannschaft stehen können, die bei dem am Ende ungefährdeten, aber glanzlosen und teilweise fahrigen Auftritt auf eine starke Defensive und einen starken Wolff angewiesen war, um am Ende zu gewinnen. Hätte der deutsche Schlussmann in der Schlussphase nicht noch einen wichtigen Siebenmeter pariert, wären die Österreicher nochmal auf einen Treffer herangekommen – und die Mannschaft wäre kurz davor gewesen, sich selbst ein blaues Auge zu holen. Doch Wolff war zur Stelle – und hatte auch angesichts des Wirbels um seine provokanten Aussagen danach gut lachen.

„Die Österreicher spielen natürlich absoluten Anti-Handball. Das möchte auch eigentlich keiner sehen. Das ist sehr unattraktiv“, hatte Wolff vor der Begegnung vor allem in Bezug auf das Sieben-gegen-Sechs der Österreicher gesagt. „Sie haben mit Lukas Hutecek und Mykola Bilyk zwei absolute Alphatiere, die das Angriffsspiel in all ihrer Hässlichkeit leiten und dafür sorgen werden, dass es kein Leckerbissen wird“, so Wolff weiter.

Die Aussagen hatten in den österreichischen Medien und teilweise auch bei den Spielern einigen Ärger erregt. Beim Einlauf in die Halle wurde Wolff von den österreichischen Fans ausgebuht. Der Torwart nahm das nach dem Spiel gelassen hin: „Die Pfiffe waren ja zu erwarten und haben mich auch nicht weiter gestört. Das ist jedermanns gutes Recht.“

Auch vor dem Spiel hatte es nach Wolffs Angaben Anfeindungen gegeben. „Es gab natürlich die ein oder andere Instagram-Nachricht, die mich sehr erheitert hat, in denen mir genau das, was heute passiert ist, natürlich nicht gewünscht wurde. So ist das eben. Wenn man solche Worte wählt, muss man dazu auch stehen“, so Wolff. „Wenn man sieht, was es für einen Wirbel gegeben hat, ist es schön, dass man dann auch seinen Teil beitragen kann“, sagte er über seine Leistung bei dem Auftaktsieg.

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