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Protest in der Leinemasch: Räumung wird am Montag fortgesetzt

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Protest in der Leinemasch: Räumung wird am Montag fortgesetzt
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Die Rodungsarbeiten in der Leinemasch gehen weiter. Noch befinden sich einige Aktivisten auf dem Areal. Die Polizei bereitet sich auf die Fortsetzung der Räumung vor.

Im Streit um den Ausbau des Südschnellwegs in Hannover sollen am Dienstag weitere von Aktivisten besetzte Bereiche in der Leinemasch geräumt werden. Die Polizei bereitet sich darauf vor, hieß es von einem dpa-Reporter. Das Protestcamp „Tümpeltown“ sei mit zahlreichen Scheinwerfern von Polizei und Technischem Hilfswerk am Dienstagmorgen hell erleuchtet. Die Beamten hätten Hubsteiger mit Raupenantrieb in Stellung gebracht, um die Baumhäuser erreichen zu können, vereinzelt seien Polizeiwagen in der Leinemasch verteilt.

Am Montag hatten sechs Demonstranten freiwillig das Protestcamp verlassen. Die Beamten räumten an dem Tag außerdem Baumhäuser nahe einer Dauermahnwache mithilfe einer Hebebühne. Im Anschluss entfernten sie die Häuser.

Polizei setzt Pfefferspray gegen Aktivisten ein

Am Montagnachmittag versuchte eine Gruppe von etwa 60 Menschen, Polizisten davon abzuhalten, das Areal am Sieben-Meter-Teich zu betreten. Einsatzkräfte schoben die Demonstranten mit „einfacher körperlicher Gewalt“ zur Seite, hieß es in einer Mitteilung der Polizei Hannover zu dem Einsatz. Später versuchte demnach ein Versammlungsteilnehmer mit einer Holzpalette ein Dienstpferd abzudrängen. Das Tier wurde dadurch leicht verletzt. Die Polizei setzte Pfefferspray gegen den Aktivisten ein. Dadurch wurde er ebenfalls leicht verletzt.

Die Rodungen für den umstrittenen Ausbau des Südschnellwegs läuft seit Montag. Nach Angaben eines Sprechers der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr handelt es sich mit einem Volumen von rund 580 Millionen Euro, angelegt auf zehn Jahre, um eines der größten Verkehrsprojekte in Niedersachsen – finanziert vom Bund. Seit Monaten protestieren Umweltschützer und Klimaaktivisten gegen das aus ihrer Sicht überdimensionierte Projekt.

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