Haare schön, aber Andrang gering?
Prinzessin Madeleine erregt bei Firmen-Event Aufsehen
14.09.2025 – 14:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Die royale Bühne ist längst nicht mehr Prinzessin Madeleines einzige Plattform. Bei einem Auftritt in Stockholm rückte nun ein optisches Detail in den Vordergrund.
Prinzessin Madeleine hat am 13. September in Stockholm ihre eigene Pflegelinie vorgestellt. Künftig bringt sie natürliche Kosmetikprodukte auf den Markt. Madeleine verzichtet dabei auf offizielle Titel: Als Unternehmerin tritt sie unter ihrem bürgerlichen Namen Madeleine Bernadotte auf und nicht als Prinzessin von Schweden. Mit dieser Entscheidung will sie privaten Unternehmertum und royale Herkunft klar voneinander trennen.
Bei dem Termin rückte schnell ihr Äußeres in den Vordergrund: Madeleine erschien in einem zurückhaltenden Herbst-Outfit. Ein beigefarbener Cardigan und ein goldschimmernder Plissee-Rock bestimmten den Look, dazu trug sie ihre Haare gewellt und offen. Die erdigen Töne betonten den Spätsommer-Teint der 43-Jährigen.
Madeleine präsentierte sich auf der Bühne entspannt und sprach mit sichtlicher Freude über das neue Projekt. In der Instagram-Story des Labels teilte das Team zahlreiche Eindrücke von der Veranstaltung. Auffällig dabei: Stets strahlte die Prinzessin, wirkte zufrieden und zeigte sich dem Publikum gegenüber zugewandt.
Doch der Andrang für das Event war übersichtlich, wie zahlreiche Bilder in den sozialen Medien zeigten. So hieß es dazu in der schwedischen Presse: „Erst zehn Minuten vor Ladenöffnung bildete sich eine kurze Schlange vor dem Geschäft.“
Ein Problem für das Königshaus? Schließlich versteht Madeleine die Kosmetiklinie als Familienprojekt. Schon im Frühjahr hatte sie angekündigt, dass „natürliche Produkte, an denen die ganze Familie Freude hat“, ein zentrales Anliegen für sie seien. „Eine Schlüsselbotschaft, die ich gelernt habe, ist, wie wundervoll die Natur ist“, sagte sie im März.
Begleitet wurde die Veranstaltung von einem erhöhten Sicherheitsaufgebot. Laut dem schwedischen Unternehmen Lyko wurde das Sicherheitskonzept in enger Absprache mit dem Königshaus entwickelt. Tom Thörnblom, Kommunikationschef bei Lyko, erklärte: „Unsere Mitarbeiter haben seit der Eröffnung viel Erfahrung im Umgang mit einer großen Besucherzahl, sodass wir zuversichtlich sind, dass alle Besucher ein positives Erlebnis haben werden.“
Das Königshaus selbst wollte sich zur operativen Planung nicht äußern. Palastsprecherin Margareta Thorgren erklärte der schwedischen Zeitschrift „Expressen“: „Was die Sicherheit der Königsfamilie und deren Handhabung betrifft, geben wir gegenüber den Medien keine Kommentare ab.“
