Keine „working royals“

Harry und Meghan „überrascht“ von Charles‘ Ansage


Aktualisiert am 08.09.2026 – 12:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Am Status von Harry und Meghan hat sich trotz ihrer Rückkehr nach Großbritannien nichts geändert. (Quelle: IMAGO/JOEL CARRETT)

König Charles III. stellte klar: Harry und Meghan sind in Großbritannien Privatpersonen. Ihr Sprecher sagt, sie beide seien vorab nicht informiert worden.

König Charles III. ließ in einem Schreiben festhalten, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan keine arbeitenden Mitglieder der Königsfamilie („working royals“) sind und als Privatpersonen gelten. Britischen Medien zufolge reagierte das Paar mit Verwunderung: Man sei „ein wenig überrascht“ gewesen, nicht vorab informiert worden zu sein, teilte ein Sprecher der Sussexes mit. Palastquellen widersprechen dem allerdings.

Titel bleiben erhalten

Der Brief wurde laut Palastquellen an das Team von Prinz Harry, an Regierungsstellen, Militärvertreter und Lord Lieutenants verschickt. Verfasst wurde er vom Lord Chamberlain, einem ranghohen Vertreter des Palastes, im Namen des Königs. Darin heißt es, die Position des Paares sei „vergleichbar mit Privatpersonen, die geschäftliche und gemeinnützige Interessen verfolgen“. Ihre Titel als „Ihre und Seine Königliche Hoheit“ bleiben weiterhin ausgesetzt.

Das Schreiben bezieht sich auf das sogenannte Sandringham Agreement aus dem Jahr 2020, das nach dem Rückzug von Harry und Meghan aus dem Königshaus geschlossen wurde. Es schloss eine Zwischenlösung aus, bei der das Paar eigene kommerzielle Interessen verfolgen und gleichzeitig als arbeitende Royals auftreten könnte. Laut BBC gilt diese Vereinbarung unverändert fort.

Harry und Meghan bekamen Kopie

Dem Sprecher der Sussexes zufolge war das Paar nicht in die Inhalte des Briefes eingebunden. Palastquellen zufolge sollen Harry und Meghan jedoch eine Kopie erhalten haben, bevor dieser veröffentlicht wurde. Die Darstellung des Paares bezeichnen Palastquellen laut „The Sun“ als „falsch“.

Das Schreiben erschien kurz vor einer Sitzung des sogenannten Ravec, eines Komitees des Innenministeriums, das darüber entscheidet, ob Harry und Meghan Anspruch auf staatlich finanzierte Sicherheit haben. Das Paar setzt sich nach Angaben der „Sun“ für einen Rund-um-die-Uhr-Schutz durch die Polizei ein. Freunde des Paares äußerten die Sorge, der Brief könnte im Zusammenhang mit diesem laufenden Streit stehen.

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