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Finanzen

Preise ziehen wegen Iran-Krieg wieder kräftig an

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Preise ziehen wegen Iran-Krieg wieder kräftig an
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Neue Gewalt in Nahost

Ölpreis zieht wieder kräftig an

08.06.2026 – 09:36 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Öltanker in der Straße von Hormus. (Archivbild) (Quelle: –/kyodo/dpa/dpa-bilder)

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Die neuen Raketenbeschüsse zwischen Iran und Israel treffen auch die Energiemärkte. US-Experten warnen vor einem gefährlichen Szenario.

Die Ölpreise sind nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten wieder deutlich gestiegen. So kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August am frühen Montagmorgen rund 97 US-Dollar. Das sind vier Prozent mehr als Ende vergangener Woche.

Am Sonntagabend hatte der Iran zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Die Angriffe erfolgten als Reaktion auf israelische Angriffe auf die Hisbollah-Miliz im Libanon. Israel antwortete mit Gegenschlägen und traf dabei auch eine petrochemische Anlage im Iran.

  • Überblick: Alle Entwicklungen im Iran-Newsblog
  • Auftragsrückgang: Deutschlands Industrie meldet Orderrückgang

Die jüngste Eskalation weckt die Befürchtung eines erneuten offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Ebenfalls droht damit auch ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu scheitern.

Furcht vor Stocken des weltweiten Ölystem

Zu Beginn des Jahres hatte die Eskalation im Nahen Osten den globalen Ölmarkt regelrecht erschüttert. Zwischenzeitlich ist der Ölpreis der Sorte Brent auf mehr als 120 Dollar pro Barrel gestiegen. Die weitgehende Blockade des Seewegs in der Straße von Hormus durch Iran gilt als größte Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarkts.

Laut Angaben der Energieagentur IEA fehlen durch die Blockade rund 20 Millionen Barrel Öl am Tag. (Ein Barrel sind rund 159 Liter.) Vor allem Saudi-Arabien, das über eine Pipeline Öl über einen freien Hafen am Roten Meer exportieren kann, lindert die Ausfälle etwas.

Doch hatte im vergangenen Monat eine Analyse der US-Bank J.P.Morgan für Aufsehen gesorgt. Demnach droht spätestens im September ein kompletter Stopp im weltweiten Ölsystem.

Anders als beim Sprit im Auto-Tank, der notfalls bis zum letzten Tropfen ausgereizt werden kann, funktioniert der weltweite Ölmarkt anders. Die Expertin vergleicht das Ganze eher mit dem Blutkreislauf des Menschen: Sackt das Level unter eine bestimmte Menge, bricht das ganze System zusammen. „Der Kreislauf ist entscheidend“, so die J.P.Morgan-Analyse.

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