Neuer Fitnesstracker

Google stellt Fitbit Edge mit Wechselakku vor


13.10.2026 – 11:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Fitbit Edge: Der Fitnesstracker setzt auf GPS und Wechselakku statt auf den Funktionsumfang einer Smartwatch. (Quelle: Google)

Google hat einen Fitnesstracker vorgestellt, der zwischen Pixel Watch und Fitbit Air liegt. Sein Akku lässt sich tauschen, viele Funktionen kosten aber extra.

Google hat mit dem Fitbit Edge einen neuen Fitnesstracker mit Display, GPS und austauschbarem Akku vorgestellt. Er lässt sich in Deutschland ab sofort für 179,99 Euro vorbestellen und kommt am 27. Oktober in den Handel.

Der Fitbit Edge hat ein Aluminiumgehäuse, ist 11,6 Millimeter dick und wiegt ohne Armband 17,7 Gramm. Das Display misst 1,34 Zoll und bietet laut Google 46 Prozent mehr Fläche als bei früheren Fitbit-Trackern. An der Seite befindet sich eine Taste.

Wie Google in einem Blogbeitrag schreibt, soll der Edge die Lücke zwischen der Pixel Watch und dem Fitbit Air schließen, einem Armband ohne Bildschirm. Anders als die Pixel Watch funktioniert der Tracker auch mit iPhones. Voraussetzung sind iOS 16.4 oder Android 11 sowie die App Google Health.

Akku lässt sich tauschen

Eine Akkuladung soll bis zu sieben Tage reichen, mit dauerhaft eingeschaltetem Display bis zu zwei Tage. Nach fünf Minuten am (nicht im Lieferumfang enthaltenen) 30-Watt-Netzteil hält der Tracker laut Hersteller einen Tag durch. Erstmals bei einem Fitbit-Gerät lässt sich zudem der Akku austauschen. Google rät allerdings nur Menschen mit technischem Fachwissen dazu, das selbst zu erledigen.

Das eingebaute GPS soll Strecken um bis zu 40 Prozent genauer aufzeichnen als bei früheren Fitbit-Generationen, auch ohne Smartphone. Anders als die Pixel Watch 5 empfängt der Edge GPS-Signale nur auf einer Frequenz. Zwischen hohen Häusern oder im Wald ist die Ortung damit meist etwas ungenauer.

Fitbit Edge (Mitte): Der neue Fitnesstracker schließt die Lücke zwischen dem Fitbit Air (links) und der Pixel Watch 5 (rechts). (Quelle: Google)

Ein Höhenmesser zeichnet zurückgelegte Höhenmeter auf, über 40 verschiedene Trainingsmodi werden automatisch erkannt. Kontaktlos bezahlen lässt sich mit dem Tracker nicht, da ein NFC-Chip fehlt. Über den Fitbit Edge lässt sich Musik auf einem per Bluetooth verbundenen Gerät steuern, speichern lässt sie sich auf dem Tracker nicht.

Gesundheitswerte und KI-Coach

Neben Puls, Sauerstoffsättigung, Hauttemperatur und Schlaf zeichnet der Edge per EKG-App den Herzrhythmus auf und soll Anzeichen von Vorhofflimmern erkennen. Außerdem zeigt das Gerät monatliche Trends zu Blutdruck und Insulinresistenz. Google betont, diese lieferten keine medizinischen Messwerte und dienten nicht der Früherkennung von Bluthochdruck oder Diabetes.

Viele Auswertungen übernimmt der Google Health Coach, der auf Googles KI Gemini basiert. Er erstellt Trainingspläne und passt sie regelmäßig an, wertet Schlafdaten aus und erklärt Veränderungen der Gesundheitswerte. Dafür ist das Abo Google Health Premium nötig. Drei Monate sind im Kaufpreis enthalten, danach kostet es 8,99 Euro im Monat, sofern man nicht vorher kündigt. In den KI-Abos Google AI Pro und Google AI Ultra ist Health Premium bereits enthalten.


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