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Polizeiauto bleibt nach Unwetter im Hochwasser stecken

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Polizeiauto bleibt nach Unwetter im Hochwasser stecken
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In Norddeutschland

Dächer zertrümmert, Polizeiauto gestrandet: So heftig wütete das Unwetter

14.07.2026 – 03:49 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Pkw und ein Fahrzeug der Polizei sind in Elmshorn in einer Unterführung nach heftigen Regenschauern von Wassermassen umschlossen: Während eines Einsatzes am Montag blieb das Polizeiauto auf einer überfluteten Straße stecken. (Quelle: Daniel Friederichs/dpa)

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Ein heftiges Unwetter überzieht das Hamburger Umland mit Hagel und Wasser. In Elmshorn erwischt es sogar die Polizei – auf ganz unerwartete Weise.

Golfballgroße Hagelkörner, überflutete Straßen und ein Streifenwagen, der in der Flut stecken bleibt: Am Montagabend hat ein heftiges Unwetter das Hamburger Umland getroffen und dort erhebliche Schäden hinterlassen.

In Heidenau, einem Ortsteil der Samtgemeinde Tostedt im Landkreis Harburg, gab es laut einem Feuerwehrsprecher einen massiven Hagelschauer, bei dem Dutzende Dächer beschädigt wurden. Auch mehrere Autos wurden durch Hagelkörner in Mitleidenschaft gezogen.

Hagelkörner erschlagen Fische im Gartenteich

Noch heftiger traf es den benachbarten Landkreis Stade: Dort zog ein außergewöhnlich heftiger Hagelschauer auf, rund 20 Minuten lang prasselten teils golfballgroße Hagelkörner vom Himmel. Die Wucht des Niederschlags war so stark, dass Fische in einem Gartenteich durch die einschlagenden Hagelkörner getötet wurden. Betroffene berichteten gegenüber der Kreiszeitung, einen derart heftigen und lang anhaltenden Hagelschauer „seit rund 40 Jahren nicht mehr erlebt zu haben“.

  • Gewitter und Hagel: Überflutungen, Hagelschäden und volle Keller

Nördlich von Hamburg bremste das Unwetter die Polizei aus: In Elmshorn im Kreis Pinneberg blieb ein Streifenwagen während eines Einsatzes auf einer überfluteten Straße stecken. Der Wagen war in der Wasserstraße unterwegs, als er in der Flut nicht mehr weiterkam. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand, weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Gewitterrisiko laut Wetterdienst am Dienstag eher gering

Insgesamt registrierte die Polizei-Regionalleitstelle West seit dem Abend sieben wetterbedingte Einsätze, vier davon in Elmshorn, die anderen in Horst und Hohenfelde. Dabei ging es unter anderem um überflutete Straßen, einen hochgedrückten Gullydeckel und einen mutmaßlichen Blitzeinschlag. Außerdem kam es nach Polizeiangaben vermutlich wegen Hagels oder Aquaplanings zu einem Verkehrsunfall. Verletzt wurde auch dabei niemand.

Ursache für die Unwetter war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sehr warme bis heiße Luft, die am Rande eines umfangreichen Hochs nördlich von Schottland nach Norddeutschland geführt wurde. Ein schwaches Tief in höheren Luftschichten begünstigte dabei punktuell die Gewitterneigung. Für den Dienstag stuft der DWD einzelne starke Gewitter in Schleswig-Holstein und Hamburg als nur gering wahrscheinlich ein. Die Höchsttemperaturen erreichen dann 26 Grad auf den Nordfriesischen Inseln bis 29 Grad in Hamburg, an der Ostseeküste bei auflandigem Wind um 23 Grad. Am Mittwoch erwartet der DWD überwiegend sonniges, trockenes Wetter ohne warnrelevante Wettererscheinungen, mit bis zu 30 Grad in Hamburg.

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