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Polizei warnt vor Betrugsmasche auf Rastplätzen

wochentlich.deBy wochentlich.de1 November 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Polizei warnt

Betrugsmasche auf Rastplätzen funktioniert erschreckend oft


Aktualisiert am 31.10.2026 – 09:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Vorsicht auf Parkplätzen: Kriminelle nutzen erfundene Notlagen für ihre Masche. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Sie wirken seriös, erzählen eine rührende Notgeschichte – und am Ende sind Sie Ihr Geld los. Auf deutschen Autobahnen treiben Betrüger ihr Unwesen. Ihr Trick ist so simpel wie dreist. Und er funktioniert erschreckend oft.

Stop and Go im Stadtverkehr und Warnungen vor dem Spiegeltrick: Betrüger lassen sich immer wieder neue Maschen einfallen. Nun gibt es neue Hinweise. Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche auf deutschen Autobahnen und in vielen Urlaubsländern. Dabei geht es um sogenanntes „Autobahn-Gold“. Wie der Betrug funktioniert und wie Sie sich davor schützen können.

So läuft der Trick ab

Die Täter suchen gezielt Rastplätze oder Parkplätze auf, um Reisende mit einer scheinbar dringenden, oft dramatisch erzählten Notlage anzusprechen. Meist geben die Betrüger vor, eine Panne zu haben – etwa einen leeren Tank oder eine nicht funktionierende Kreditkarte. Um schnelle Hilfe zu bekommen, bieten sie Schmuck als Pfand an. Der sieht auf den ersten Blick wertvoll aus, entpuppt sich später jedoch als billiger Modeschmuck.

Manche Täter bitten auch um eine Mitfahrgelegenheit zur nächsten Tankstelle oder Bank. Während der Fahrt verschaffen sie sich einen Eindruck vom Fahrzeuginneren – und nutzen jede Gelegenheit, Wertgegenstände zu stehlen.

Warum Opfer darauf hereinfallen

Die Situation wirkt oft glaubwürdig: ein scheinbar seriöser Mensch, eine Notlage, dazu ein funkelndes Pfandstück. Gerade auf langen Fahrten oder in Urlaubsstimmung reagieren viele spontan und hilfsbereit – und merken erst später, dass sie betrogen wurden.

So schützen Sie sich

Diese Betrugsform ist besonders in touristischen Gebieten und auf stark befahrenen Strecken verbreitet. Die Polizei rät daher:

  • Niemals Bargeld gegen Pfandstücke tauschen.
  • Vorsichtig bleiben, selbst wenn der Hilfesuchende seriös wirkt.
  • Keine unbekannten Personen ins Auto lassen.

Besser einmal zu viel misstrauen

Wer auf Reisen helfen möchte, sollte das über sichere Wege tun – etwa, indem man die Polizei oder einen Pannendienst informiert. Auf der Autobahn gilt: Lieber einmal zu viel misstrauen als am Ende mit leeren Händen dastehen.

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