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Polizei schützt Touristen am Kolosseum vor Kriminellen

wochentlich.deBy wochentlich.de7 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Überfälle und Trickbetrug

Rom richtet „rote Zone“ am Kolosseum ein


07.09.2026 – 11:56 UhrLesedauer: 2 Min.

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Sprühnebel am Kolosseum in Rom: Die Touristen strömen trotz der Hitze an die großen historischen Stätten. Kriminelle finden in den großen Menschenmassen leicht Opfer. (Quelle: IMAGO/Matteo Nardone)

Rom hat gerade an Orten akute Sicherheitsprobleme, an denen sich täglich Tausende Touristen tummeln. Bis Heiligabend wurde die Polizeipräsenz an diesen Orten erhöht.

Das Kolosseum, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Ewigen Stadt, steht nicht nur für die glorreiche Vergangenheit des Römischen Reiches, sondern zunehmend auch für moderne Sicherheitsprobleme. Angesichts einer Zunahme von Straftaten in der Umgebung des antiken Amphitheaters haben die römischen Behörden das Gebiet für vier Monate zur „roten Zone“ erklärt, um Touristen und Anwohner besser zu schützen.

Die Entscheidung folgt auf eine Reihe von Vorfällen. Im Juli kam es zu einem Angriff von etwa 50 Jugendlichen auf Polizisten, bei dem Feuerwerkskörper gezündet wurden. Als Hauptursachen werden von der Präfektur aber vor allem Raubüberfälle, Trickbetrug und Drogenhandel genannt. Sie stehen den Angaben nach auch mit dem städtischen Verfall und sozialen Problemen in Verbindung.

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Auch am Bahnhof und an Kirchen rüstet die Polizei auf

Die „rote Zone“, die Ende August eingerichtet wurde, bleibt bis zum 24. Dezember bestehen. Sie ermöglicht den Einsatz zusätzlicher Sicherheitskräfte mit erweiterten Befugnissen. Das Personal darf demnach mutmaßliche Unruhestifter festnehmen oder des Gebiets verweisen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Mit der Maßnahme soll ein „schwerer öffentlicher Notstand, der die Gefahr schwerer Schäden an sensiblen Orten birgt“ abgewendet werden, sagte der zuständige Präfekt Lamberto Giannini.

Neben dem Kolosseum wurden auch andere touristische Hotspots wie der Hauptbahnhof Termini, der Petersdom und die Basilika Santa Maria Maggiore mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet. Diese Orte verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen. Dies gehe allerdings mit einem Anstieg an Kriminellen einher. Die Behörden hoffen, dass die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen dazu beitragen, die historischen Stätten wieder zu einem sicheren Ort für Besucher und Anwohner zu machen.

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