18-Jährige schwebte zunächst in Lebensgefahr
Polizei schießt junge Frau nieder
19.06.2026 – 13:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Polizei wird mitten in der Nacht wegen einer „verdächtigen Person“ zu einer Tankstelle gerufen. Dann eskaliert die Lage – es fällt mindestens ein Schuss.
In Mönchengladbach ist eine junge Frau bei einem Polizeieinsatz schwer verletzt worden. Wie die Beamten mitteilte, schwebte die 18-Jährige zunächst in Lebensgefahr. Mittlerweile sei ihr Zustand aber stabil, hieß es am Freitagvormittag. Die Frau befinde sich außer Lebensgefahr.
Sie sei durch einen „polizeilichen Schusswaffengebrauch im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt“ verletzt worden, teilten die Beamten weiter mit. Die Polizei sei in der Nacht zum Freitag gegen 23 Uhr wegen Hinweisen auf eine verdächtige Person zu einem Tankstellengelände gerufen worden.
- Hitzewelle: „Extreme Unwetter“ mit Hagel-Geschossen und Sturzfluten ziehen auf
- Kind kollabiert auf Klassenfahrt in Aerzen: Tragödie im Schullandheim
Vor Ort sei ein Streifenteam auf die 18-Jährige getroffen. Diese habe ein Messer bei sich gehabt.
18-Jährige mit Messer: Keine Hinweise auf geplanten Raub
Was dann geschah, ist noch unklar. Die Polizei verweist auf die laufenden Ermittlungen und den Persönlichkeitsschutz. Bisher teilten die Beamten weder mit, ob die Frau die Einsatzkräfte bedroht haben soll, noch, wie oft die Polizisten schossen. Fest steht nur, dass die Frau zunächst von einer Rettungswagenbesatzung vor Ort medizinisch versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Auch die Hintergründe des Vorfalls bleiben zunächst im Dunkeln. Hierzu teilte die Polizei bislang lediglich mit, dass es „nach aktuellem Ermittlungsstand keine Hinweise darauf gibt, dass an der Tankstelle ein Raubdelikt geplant oder durchgeführt werden sollte“.
Kriminalbeamte sicherten am Einsatzort mögliche Spuren. Die Ermittlungen werden aus Gründen der Neutralität vom Polizeipräsidium Aachen geführt.
