Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Hamburger Moderatorin datete einst diesen berühmten Sänger

2 November 2026

Merz befürwortet hartes Vorgehen gegen Krawallmacher

2 November 2026

Deutsche Weltmeisterin Leonie Fiebig startet für anderes Land

2 November 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Finanzen»Polizei in Deutschland: Nachwuchs zieht die Notbremse
Finanzen

Polizei in Deutschland: Nachwuchs zieht die Notbremse

wochentlich.deBy wochentlich.de2 November 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Studie zeigt Unzufriedenheit

Polizeinachwuchs zieht die Notbremse

02.11.2026 – 13:01 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Junge Bundespolizisten bei einem Einsatz im Bahnhof Hannover: Gerade Bundespolizisten hadern. (Quelle: IMAGO/Bernhard Herrmann)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Viele junge Polizistinnen und Polizisten zweifeln an ihrer beruflichen Zukunft. Was sie belastet und welche Veränderungen sie sich wünschen, wurde nun von Wissenschaftler ermittelt.

Die Polizei in Deutschland kämpft um Nachwuchs. Junge Beamtinnen und Beamte kündigen, brechen ihre Ausbildung oder ihr duales Studium ab und denken über einen Wechsel nach. Eine deutschlandweite Studie der Technischen Universität Chemnitz zeigt jetzt, wie zufrieden oder unzufrieden der Polizeinachwuchs mit seiner Ausbildung und seinem Beruf ist.

Die befragten 8.219 Befragten Polizistinnen und Polizisten im Alter von bis zu 29 Jahren bewerteten ihre allgemeine Berufszufriedenheit auf einer Skala von eins bis sieben mit durchschnittlich 4,39 Punkten. Der Wert liegt damit zwar im positiven Bereich, fällt aber nicht besonders hoch aus, so die Studienautoren Benjamin Höhne und Nora Heine.

Arbeit wird nicht gut genug anerkannt

Besonders unzufrieden zeigen sich die Befragten mit der Anerkennung ihrer Arbeit. Dieser Bereich erreicht lediglich 3,34 Punkte. Auch die Beförderungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten schneiden mit 3,38 Punkten schlecht ab. Bei den Arbeitszeiten liegt die Zufriedenheit bei 3,52 Punkten, beim Einkommen bei 3,75 Punkten.

Auch die Mitbestimmung und der interne Informationsfluss erhalten keine gute Bewertung. Die Befragten vergeben dafür durchschnittlich 3,65 Punkte. In den offenen Antworten berichten einige, dass Vorgesetzte neue Ideen blockierten. Auch die Kommunikation mit ihnen sehen manche als verbesserungswürdig an, heißt es in der Studie. „Gerade für jüngere Beschäftigte spielt die Möglichkeit zur Mitgestaltung eine wichtige Rolle. Fehlt sie, kann das nicht nur die Zufriedenheit mindern. Die Polizei verliert dadurch auch Ideen, die ihre Organisation weiterentwickeln könnten.“

Methodik

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gab die Untersuchung bei der Technischen Universität Chemnitz in Auftrag. Von Anfang Juni bis Anfang Juli 2026 füllten 8.219 GdP-Mitglieder bis zum Alter von 29 Jahren einen umfangreichen Online-Fragebogen aus. Die Befragung erfasste alle Mitglieder dieser Altersgruppe und erreichte eine Rücklaufquote von etwa 13 Prozent.

Gute Zusammenarbeit, aber Kritik an Diskriminierung

Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen bewerten die jungen Polizeikräfte deutlich besser. Dafür vergeben sie im Durchschnitt 5,3 von sieben Punkten. Dennoch sprechen einzelne Antworten auch Diskriminierung und Sexismus an.

Einige Befragte kritisieren, dass Vorgesetzte solche Vorfälle nicht ernst nähmen. Eine Person schreibt: „Es wäre wünschenswert und zwingend erforderlich, wenn Vorgesetzte […] sich tatsächlich und ernsthaft mit Diskriminierung/Sexismus Vorfällen auseinandersetzen und nicht die Opfer kleinreden.“

Besonders wenig Anerkennung erfahren die Polizeikräfte aus ihrer Sicht durch politische Akteure und die Medien. Für die Anerkennung durch die Politik vergeben sie nur 2,37 Punkte, für die mediale Berichterstattung 2,58 Punkte.

Mehr als die Hälfte denkt über Kündigung nach

Besonders alarmierend fällt ein anderer Befund aus. 55 Prozent der Befragten haben schon einmal darüber nachgedacht, den Polizeidienst zu verlassen. In der Bundespolizei liegt der Anteil sogar bei knapp zwei Dritteln, also bei 65 Prozent.

Knapp 40 Prozent der Nachwuchskräfte haben bereits einen Abbruch ihrer Ausbildung oder ihres Studiums erwogen. Als wichtigste Gründe für Kündigungsgedanken nennen sie die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, eine zu geringe Bezahlung, fehlende Anerkennung und psychische Belastungen. Stress entsteht der Studie nach vor allem durch Ermüdung, zu wenig Zeit für Familie und Freunde, bürokratische Aufgaben und Personalmangel.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Aus nach 90 Jahren: DDR-Traditionsfirma stellt Produktion ein

2 November 2026

Versicherung muss teureren Tesla nicht erstatten

2 November 2026

Kanzler soll Einführung der Steuer stoppen

2 November 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Merz befürwortet hartes Vorgehen gegen Krawallmacher

2 November 2026

Deutsche Weltmeisterin Leonie Fiebig startet für anderes Land

2 November 2026

Aus nach 90 Jahren: DDR-Traditionsfirma stellt Produktion ein

2 November 2026

Moderatorin präsentiert neuen Look bei Carolin Kebekus

2 November 2026

Neueste Beiträge

Hunderte Schrauben und Nägel auf der Fahrbahn

2 November 2026

Discounter Lidl passt die Preise an

2 November 2026

Steigende Kosten in der Auto-Werkstatt: Kunden fragen nach Schwarzarbeit

2 November 2026

Recent Posts

  • Hamburger Moderatorin datete einst diesen berühmten Sänger
  • Merz befürwortet hartes Vorgehen gegen Krawallmacher
  • Deutsche Weltmeisterin Leonie Fiebig startet für anderes Land
  • Aus nach 90 Jahren: DDR-Traditionsfirma stellt Produktion ein
  • Moderatorin präsentiert neuen Look bei Carolin Kebekus

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.