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Polizei ermittelt im Norden und Süden

wochentlich.deBy wochentlich.de2 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Polizei ermittelt im Norden und Süden
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Missbrauchsvorwürfe

Zwei Männer verschleppen drei Mädchen


Aktualisiert am 30.06.2026 – 15:25 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Blaulicht (Symbolbild): (Quelle: Lino Mirgeler/dpa/dpa-bilder)

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Die Fälle ähneln sich: Ganz im Süden und ganz im Norden von Deutschland sollen Männer Kinder bedrängt und sie mit ihren Autos weggefahren haben.

In Baden-Württemberg soll ein älterer Mann ein neunjähriges Mädchen in sein Auto gezerrt und in ein Waldgebiet gebracht haben. Nach Angaben des Kindes habe der Unbekannte sie etwa eine halbe Stunde später wieder an einem Supermarkt abgesetzt, wie die Polizei mitteilte.

Das Mädchen habe angegeben, von dem Mann im Bereich des Rathauses in Wolfegg (Landkreis Ravensburg) angesprochen worden zu sein. Anschließend soll er die Neunjährige in ein Fahrzeug gezogen und mit ihr in ein Waldstück gefahren sein, so die Polizei weiter.

Ob es dort zu einem sexuellen Übergriff kam, ist nach Angaben der Ermittler Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Eltern des Kindes informierten die Polizei über den Vorfall. Die Beamten suchen nun nach Zeugen. Der mutmaßliche Täter wird als älterer Mann mit kurzen Haaren beschrieben: Er soll eine schwarze Arbeitshose mit grauen Taschen, Wanderschuhe und eine Brille getragen haben. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen viertürigen Kleinwagen mit roten Elementen im Bereich der Fenster gehandelt haben.

Sexueller Missbrauch in Schleswig-Holstein

Bereits am Samstag soll ein 35 Jahre alter Tatverdächtiger zwei Mädchen in Schleswig-Holstein in sein Auto gelockt und sexuell missbraucht haben. Die Kinder im Alter von neun und zehn Jahren befanden sich laut Polizei an einer Bushaltestelle in der Uetersener Innenstadt, als der Mann ihnen angeboten habe, sie mitzunehmen.

Nach anfänglichem Zögern seien die Mädchen eingestiegen. Der Mann sei daraufhin mit ihnen in eine bewaldete Straße in Heist gefahren und habe sie aufgefordert, sich auszuziehen. Als die Mädchen daraufhin aus dem Fahrzeug fliehen wollten, habe der Tatverdächtige eines der Mädchen kurzzeitig an der Flucht gehindert und festgehalten. Dabei habe er dem Kind ans Gesäß gefasst.

Schließlich konnten sich beide Mädchen aus der Gewalt des Mannes befreien und die Polizei über 110 informieren. Beamte der Polizeistation Uetersen trafen die Kinder kurz darauf an. Der 35-Jährige wurde aufgrund der genauen Beschreibung der Mädchen wenig später festgenommen.

Jetzt ermittelt die Polizei wegen sexuellen Missbrauchs und rät allen Eltern: „Im besten Fall sprechen Sie regelmäßig ohne konkreten Anlass mit Ihrem Kind darüber, dass es nicht mit fremden Personen mitgehen oder in fremde Fahrzeuge einsteigen darf.“ Es sei gut, Kinder über mögliche Gefahren aufzuklären, ohne sie zu verängstigen. Selbstbewusst auftretende Kinder, die sich trauen, Erwachsenen zu widersprechen, würden auf potenzielle Täter abschreckend wirken.

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