„ZDF-Fernsehgarten“

Nach Aufreger im Live-TV: Jetzt meldet sich eine Beteiligte zu Wort


15.07.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 2 Min.

„ZDF-Fernsehgarten“: Andrea Kiewel moderiert die Sendung seit vielen Jahren. (Quelle: IMAGO / BOBO)

Am Sonntag stieß Andrea Kiewel mit einer Äußerung im „ZDF-Fernsehgarten“ teilweise auf großes Unverständnis. Jetzt äußert sich ihre Gesprächspartnerin erstmals.

Andrea Kiewel hatte eine japanische Pokémon-Karte live im Fernsehen als chinesisch bezeichnet und dazu die Laute „Ching, Chang, Chong“ gemacht. Viele Menschen zeigten sich darüber verärgert, empfanden die Szene als rassistisch. Während sich sowohl das ZDF als auch Andrea Kiewel von Rassismus distanzierten und sich entschuldigten, hat sich nun die Frau zu Wort gemeldet, die im „ZDF-Fernsehgarten“ das Pokémon-Set präsentiert hatte.

Auf Instagram veröffentlichte sie den besagten TV-Ausschnitt noch einmal und schrieb dazu: „Ich distanziere mich von solchen Aussagen, aber sowas von.“ Weiterhin teilte sie mit: „Ich war so schockiert, als das passiert ist, dass ich gar nicht schnell genug reagieren konnte, wie man an meinen Gesichtsausdruck sehen kann.“ Ihre Reaktion nach Kiewels Worten zeigte sie in dem Ausschnitt noch einmal in Zeitlupe.

Sie sei so glücklich darüber gewesen, als „weibliche Repräsentation“ der Pokémon-Fangemeinde dabei gewesen sein zu dürfen. Es sei daher schade, dass „eine eigentlich coole Sache jetzt so überschattet ist“. Damit meint sie ihr Hobby, also das Sammeln der unterschiedlichen Pokémon-Karten.

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„Aber ich bin froh, dass das Thema thematisiert wird, damit wir alle eine bessere Zukunft anstreben können, in der wir einander mit Respekt begegnen“, schrieb die junge Frau weiter.

Die gesamte Debatte, die am vergangenen Sonntag ausgelöst wurde und bis heute anhält, enthielt verschiedene Positionen. Die t-online-Lesenden zum Beispiel empfanden die Aussagen von Kiewel nicht als rassistisch. In den sozialen Medien empörten sich dagegen viele Nutzer über die Szene.

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