Einkommen aufgebessert
Bericht enthüllt pikantes Detail über Andrew
Aktualisiert am 05.06.2026 – 03:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Andrew Mountbatten-Windsor wohnte jahrelang mietfrei auf einem Anwesen des Königshauses. Nun kommt heraus, dass er dort nicht allein logierte.
Der in Ungnade gefallene frühere Prinz Andrew hat sein privates Einkommen jahrelang mit der Untervermietung von Cottages auf einem Anwesen aufgebessert, auf dem er selbst de facto mietfrei wohnte. Dies enthüllte am Freitag der britische Rechnungshof. Sein offizieller Bericht erfolgte inmitten einer öffentlichen Debatte über die von außen undurchsichtig erscheinenden Immobilienverhältnisse des Königshauses.
Andrew bewohnte mehr als 20 Jahre die „Royal Lodge“ auf dem Anwesen der Königsfamilie in Windsor bei London. Während der Bruder von König Charles III. für das Haus mit 30 Zimmern nur eine symbolische Miete zahlte und damit praktisch mietfrei wohnte, strich er nach Angaben des Rechnungshofes die Einnahmen aus der Untervermietung dreier kleinerer Häuser auf dem weitläufigen Gelände ein.
„Die aus der Untervermietung erzielten Einnahmen flossen an Andrew Mountbatten-Windsor“, konstatierte der Rechnungshof. „Uns ist nicht bekannt, welche Miete verlangt wurde.“ Allerdings soll es sich bei der Untervermietung nicht um ein juristisch relevantes Fehlverhalten gehandelt haben, wie die BBC berichtet.
Norman Baker, ehemaliger britischer Minister und scharfer Kritiker des Königshauses, sagte gegenüber dem Sender, es sei „empörend, dass hier Luxusimmobilien untervermietet“ würden. Der Steuerzahler werde damit an der Nase herumgeführt. Die Mitglieder der Königsfamilie wohnen in der Regel mietfrei, ihre Unterkünfte werden aus dem königlichen Haushalt, und damit letztlich von britischen Steuerzahler finanziert.
Andrew bestreitet jegliches Fehlverhalten
Gegen Andrew laufen derzeit wegen seiner Verbindungen zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein offizielle Ermittlungen der britischen Justiz. König Charles III. hatte seinem Bruder wegen dessen Verbindungen zu Epstein bereits im vergangenen Herbst alle königlichen Titel und Ehren aberkannt. Im Februar durchsuchten Ermittler die „Royal Lodge“. Andrew musste ausziehen, er wohnt inzwischen im entlegenen Sandringham. Auch die drei untervermieteten Cottages stehen laut Rechnungshof seit April leer.
Der mittlere Sohn der verstorbenen Queen Elizabeth II. bestreitet jegliches Fehlverhalten.
Unterdessen wurde der 66-Jährige mit einem großen Bluterguss auf dem Weg zu seiner derzeitigen Wohnstätte in Sandringham gesehen. Das berichten britische Boulevardmedien. Wie genau er sich die Verletzung zuzog, ist bislang nicht bekannt. Der Bluterguss, der auf Bildern zu sehen war, zieht sich beinahe über die gesamte rechte Gesichtshälfte.
Eine Andrew nahestehende Quelle sagte der „Daily Mail“, es gebe „keinen Grund zur Sorge“. Mehr wollte die Quelle mit Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht nicht sagen. Noch vor zwei Wochen war der ehemalige Herzog von York ohne die Verletzung gesehen worden.
