Sportgericht greift ein
Formel-1-Fahrer muss Pokal abgeben
04.09.2026 – 14:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Beim Großen Preis von Monaco wurde Pierre Gasly Dritter, fuhr aber in der Boxengasse zu schnell. Das hat jetzt Folgen für den Franzosen.
Drei Monate nach dem Großen Preis von Monaco hat der Weltverband Fia das Rennergebnis erneut korrigiert. Die obersten Sportrichter haben die Zeitstrafen gegen Alpine-Pilot Pierre Gasly wieder in Kraft gesetzt – und damit einen anderen Fahrer nachträglich aufs Podium gebracht.
Gasly hatte in der Boxengasse von Monte-Carlo gegen Tempolimits verstoßen und dafür zwei Fünf-Sekunden-Strafen erhalten. Die Organisatoren räumten später Probleme bei der Zeitmessung ein. Daraufhin wurden die Strafen aufgehoben – Gasly galt als Dritter. Red Bull, das Schwesterteam Racing Bulls und McLaren legten dagegen Protest ein. Die Fia-Richter gaben ihnen recht: Die Streichung der Strafen stelle eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen bestraften Fahrern dar.
In der offiziellen Ergebnisliste folgen hinter Sieger Kimi Antonelli (Mercedes) und Lewis Hamilton (Ferrari) nun Red-Bull-Pilot Isack Hadjar auf Rang drei. Gasly wird als Siebter gewertet und muss den Pokal abgeben. Alpine trägt zudem die Hälfte der Verfahrenskosten. Das Team teilte laut einer Mitteilung mit, es reagiere auf das Berufungsurteil mit „Enttäuschung und Frustration“.
