Einfach, lecker und günstig

Stefano Zarella verrät sein Rezept für die perfekte Tomatensoße


13.05.2026 – 13:16 UhrLesedauer: 2 Min.

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Stefano Zarella (Archivbild): Der 35-Jährige ist als Foodblogger bekannt geworden. (Quelle: IMAGO/imago)

Kochen wie ein Profi? Wie das geht, erklärt Foodblogger Stefano Zarella in München. Er hat drei Tipps verraten, wie auch einfache Gerichte nach Gourmetrestaurant schmecken.

München ist bekanntermaßen die nördlichste Stadt Italiens, und das bedeutet auch, es gibt eine Fülle an italienischen Restaurants für alle Geschmäcker. Stefano Zarella, der in der bayerischen Landeshauptstadt eine neue kulinarische Event-Reihe präsentiert hat, verrät, wie man sich das „La dolce vita“-Gefühl in die eigene Küche holt.

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Tipp Nr. 1: Tomaten zerquetschen

Wer Freunde und Familie mit einem selbst gekochten Gericht beeindrucken will, sollte es einfach halten, empfiehlt der 35-Jährige. Weniger experimentieren und dafür eine solide Mahlzeit kochen, die sehr lecker ist, lautet seine Devise. Zum Beispiel: Nudeln mit Tomatensoße. „Das klingt zwar erst mal total langweilig, aber wenn man das richtig macht, schmeckt es unfassbar gut.“

Ganze, geschälte Tomaten aus der Dose: Das ist Zarellas Geheimtipp für eine kräftige Soße. Damit der Geschmack sich vollständig entfaltet, muss man sie vorher zerquetschen. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Aleksei Isachenko/imago)

Gute Tomaten sind dafür das A und O. Sein Tipp: Ganze, in der Sonne gereifte Tomaten aus der Dose. Für die Soße nimmt man diese in die Hand und zerquetscht sie kräftig über zuvor angebratenen Zwiebeln in einem Topf. „Das bringt richtig viel Geschmack in die Soße“, betont Zarella.

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Tipp Nr. 2: Hackbällchen in Soße anbraten

Wer trotzdem Fleisch im Essen haben muss, sollte sich vom Disney-Klassiker „Susi und Strolch“ inspirieren lassen. Statt einer klassischen Bolognese böte sich auch an, Polpetta, also Hackfleischbällchen, zu kochen. Das geht entweder im Ragù, also in einer würzigen Tomatensoße, oder als Beilage zur Pasta.

Der Foodblogger Stefano Zarella in seinem Element: Kochen ist die Leidenschaft des 35-Jährigen. (Quelle: Stefanie Haas/t-online)

Zarella erklärt, dass er hierbei auf einen altbewährten Trick seiner italienischen Familie zurückgreift: Zuerst die Polpetta anbraten, anschließend mitsamt dem freigesetzten Öl in das Ragù legen und dann alles noch eine Weile köcheln lassen. „So entfalten sich die Aromen aus dem Fett vom Fleisch. Das ergibt zusammen mit den Tomaten einen richtig guten Geschmack.“

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