„Das wundert mich gerade“

Holpriger Start für die „Tagesschau“


01.05.2026 – 12:13 UhrLesedauer: 1 Min.

Susanne Daubner: Sie begrüßte am Donnerstagabend zur 20-Uhr-„Tagesschau“. (Quelle: NDR/Hendrik Lüders)

Auf die „Tagesschau“ um 20 Uhr im Ersten ist Verlass. So auch am letzten Abend im April. Doch da starteten die Nachrichten mit einer kurzen Irritation.

„Guten Abend, ich begrüße Sie zur ‚Tagesschau'“, so oder so ähnlich beginnt Deutschlands meistgesehene Nachrichtensendung in der ARD für gewöhnlich nach dem Gong. Dies sagen die Nachrichtensprecherinnen und -sprecher seitlich in einer Wölbung des Pults stehend. So positionierte sich Susanne Daubner am Donnerstag in der 20-Uhr-Ausgabe auch. Doch eine andere Kamera war aktiv.

Diese fuhr überraschenderweise seitlich auf Susanne Daubner zu, diese drehte sich schließlich leicht verwirrt um und sagte: „Das wundert mich gerade.“ Schnell fing sie sich aber wieder und begrüßte das Publikum wie gewohnt – nur eben aus einer anderen Perspektive gefilmt.

Immer mal wieder kommt es zu kleinen Pannen im „Tagesschau“-Kosmos. Zuletzt war Daubner etwa im Januar in eine solche involviert: Im „ARD-Morgenmagazin“ sollte sie die Nachrichten vorlesen, war aber noch gar nicht bereit. Während die Moderatoren Anna Planken und Till Nassif für die 7.30-Uhr-Nachrichten zu Daubner übergeben wollten, sorgte sie auf dem im Hintergrund laufenden Bildschirm noch für Ordnung im Gesicht – und für Lacher auf beiden Seiten der Schalte.

Die „Tagesschau“ ist das bekannteste und meistgesehene Nachrichtenformat im deutschen Fernsehen und digital. Im vergangenen Jahr konnte diese Positionierung sogar weiter ausgebaut werden. Mit einem Marktanteil von 42,7 Prozent erreichte die 20-Uhr-Ausgabe den höchsten Marktanteil seit Beginn der modernen Quotenmessung im Jahr 1991. Täglich schalteten 9,588 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein.

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