Aus 136 Gramm wurden 61 Kilo

Panda-Zwillinge werden zwei – und das ist das Geschenk

21.08.2026 – 11:19 UhrLesedauer: 1 Min.

Die beiden Panda-Zwillinge: Leni und Lotti haben Geburtstag und bekommen dafür eigenes ein kleines Geschenk. (Quelle: Michael Ukas)

Leni und Lotti feiern ihren zweiten Geburtstag – mit Eistorte. Wie der Zoo verrät, entwickeln sich die beiden unterschiedlich.

Zwei Jahre alt, zusammen mehr als 130 Kilogramm schwer: Die Panda-Zwillinge Leni und Lotti im Zoo Berlin feierten am 22. August 2026 ihren Geburtstag. Das teilte der Zoologische Garten in einer Pressemitteilung mit.

Auf dem Klettergerüst der Außenanlage wartete eine Eistorte, eingefärbt mit Rote-Bete- und Karottensaft. Die beiden Jungtiere ließen sie sich laut Zoo mit sichtlicher Begeisterung schmecken.

Panda-Zwillinge haben sich unterschiedlich entwickelt

Bei der Geburt wog Leni 169 Gramm, Lotti 136 Gramm. Heute bringt Leni mehr als 70 Kilogramm auf die Waage, Lotti rund 61 Kilogramm. Mutter Meng Meng wiegt als ausgewachsenes Weibchen rund 85 Kilogramm.

Leni und Lotti werden Berlin irgendwann verlassen. Wann, ist noch unklar. (Quelle: Michael Ukas)

Die Schwestern haben sich unterschiedlich entwickelt. Lotti frisst besonders gern Bambus und arbeitet beim Medical Training motiviert mit – dabei übt das Pflegeteam mit den Tieren Abläufe für Blutabnahmen und Zahnkontrollen. Leni ist verschmuster und sucht häufiger die Nähe ihrer Mutter.

Lotti trinkt noch Milch

Panda-Kurator Florian Sicks sagte: „Leni und Lotti sind inzwischen deutlich selbstständiger geworden und entwickeln sich Schritt für Schritt zu eigenständigen jungen Großen Pandas. Gleichzeitig ist die enge Mutter-Jungtier-Beziehung weiterhin gut zu beobachten.“

Lotti trinkt noch täglich 100 Milliliter Muttermilch. Diese Menge soll bis Anfang September schrittweise sinken. Dazu kommen Bambus und spezielle Panda-Kekse aus Mehl und Süßkartoffeln nach chinesischem Rezept.

Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem verwies auf den Artenschutz: „Als echte Berlinerinnen haben sie längst viele Fans in der Stadt gefunden. Gleichzeitig sind sie Botschafterinnen für eine Tierart, deren Schutz nur durch internationale Zusammenarbeit gelingen kann.“

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