Umbau für Millionen

Londons berühmteste Einkaufsstraße sperrt Autos aus

26.10.2026 – 08:53 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Blick auf den Oxford Circus: Die berühmte Londoner Einkaufsstraße Oxford Street soll teilweise zu einer Fußgängerzone werden. (Quelle: Aaron Chown/PA Wire/dpa/dpa-bilder)

Die Oxford Street zählt täglich rund eine Million Besucher – doch ihr Image hat gelitten. Nun startet ein teurer Umbau mit einer neuen Verkehrsregel.

Seit diesem Montag gilt auf einem knapp einen Kilometer langen Abschnitt der Oxford Street ein vollständiges Fahrverbot für Autos, Busse, Taxis und Fahrräder. Wie die BBC berichtet, betrifft die neue Regelung das Teilstück zwischen der Orchard Street und der Great Portland Street. Später soll die Sperrung auf weitere Abschnitte ausgeweitet werden.

Bislang war die Straße werktags zwischen sieben und 19 Uhr für den allgemeinen Autoverkehr gesperrt, Busse und Taxis durften jedoch weiterhin fahren. Diese Ausnahmen fallen auf dem neuen Fußgängerabschnitt nun weg. An mehreren Stellen sollen Fahrzeuge die Zone aber weiterhin queren können.

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Das Image der Oxford Street hatte zuletzt gelitten

Bis zum Frühjahr 2027 sind laut BBC außerdem mehr als 50 neue Bäume sowie Sitzgelegenheiten und Bänke geplant. Der gesamte Umbau kostet die Stadt rund 150 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 178 Millionen Euro.

Die Oxford Street gehört neben der Champs-Élysées in Paris und der Fifth Avenue in New York zu den bekanntesten Einkaufsstraßen der Welt. Trotz täglich rund einer Million Passanten hat die Straße in den vergangenen Jahren an Anziehungskraft verloren: Einige Ladenlokale stehen leer, andere haben Billigshops und Souvenirläden Platz gemacht, was dem gehobenen Ruf der Straße schadet. Mit dem Umbau will London diesen Trend umkehren und mehr Besucher, Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum anziehen.

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