Ermittlungen laufen

Internetstar stirbt mit 22 Jahren


11.09.2026 – 10:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Riccardo Staudt: In den sozialen Netzwerken war er als Noah Segsy bekannt. (Quelle: noahsegsy/Instagram)

Riccardo Staudt war als „Noah Segsy“ auf OnlyFans bekannt und hatte dort über 200.000 Follower. Ende August wurde er bewusstlos aus einem Pool geborgen.

Der deutsche Internetstar Riccardo Staudt ist tot. Er starb Ende August auf Zypern. Dort hatte er seit 2023 eine eigene Firma betrieben. Dann endete der Aufenthalt auf der Mittelmeerinsel für den 22-Jährigen plötzlich tödlich.

Wie „Bild“ berichtet, wurde Staudt gegen 21.20 Uhr bewusstlos aus dem Swimmingpool einer Apartmentanlage im Bezirk Famagusta geborgen. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus von Famagusta, doch die Ärzte konnten nur noch seinen Tod feststellen.

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Eine Obduktion ergab, dass Staudt ertrunken ist. Wie es genau dazu kam, ist bislang unklar. Die lokale Zeitung berichtete, der Pool sei „nicht besonders tief“ gewesen. „Ertrinken aufgrund von Gleichgewichtsstörungen“ sei daher unwahrscheinlich. Die Polizei von Paralimni ermittelt zu den Umständen des Todes, weitere Untersuchungen laufen noch. Es ist nicht bekannt, ob sich zum Zeitpunkt des Todes noch andere Menschen in der Umgebung von Staudt aufgehalten haben.

Social-Media-Inhalte sind nicht mehr aufrufbar

Auf Instagram hatte Staudt über 222.000 Follower. Unter seinem letzten Beitrag auf der Plattform häufen sich seitdem Beileidsbekundungen und Erinnerungen an den 22-Jährigen. Inzwischen ist das Profil allerdings auf privat eingestellt. In der Profilbeschreibung stehen jedoch für alle sichtbar die Worte: „In geliebter Erinnerung.“ Der OnlyFans-Account von Staudt ist nicht mehr aufrufbar. Inhalte, die er auf dem Kurznachrichtendienst X gepostet hatte, sind nicht ebenfalls nicht mehr abrufbar.

Für seine Familie kommt zu dem Verlust eine weitere Belastung hinzu: Eine Spendenaktion soll Geld für die Überführung des Leichnams nach Deutschland und die Beerdigung zusammenbringen. Staudt hatte seinen Firmensitz in Paralimni, also genau in der Region, in der er ums Leben kam.

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