Ankündigung steht kurz bevor
Bericht: OnePlus will sich aus Europa zurückziehen
14.07.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Das chinesische Unternehmen Oppo will laut Medienberichten seine Handymarke OnePlus vom europäischen Markt nehmen. Was Kunden jetzt wissen sollten.
Der Elektronikhersteller Oppo will seine Handys der Marke OnePlus nicht mehr in Europa verkaufen. Eine entsprechende Ankündigung will das chinesische Unternehmen in den kommenden Tagen machen, berichtet das IT-Magazin „Winfuture“ unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Demnach will Oppo die OnePlus-Handys auch in den USA vom Markt nehmen.
Wie soll es dann weitergehen? Wie das Magazin weiter schreibt, will Oppo mit den eigenen Geräten „in weitere Märkte vordringen“. Was das konkret bedeutet, sei nicht bekannt.
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Was bedeutet das für OnePlus-Kunden?
Besitzer von OnePlus-Smartphones bräuchten sich jedoch keine Sorgen zu machen, heißt es. Oppo wolle Kunden Support bis zum Ende des jeweiligen Lebenszyklus der Geräte bieten. Auch Softwareupdates für die bereits verkauften Geräte soll es weiter geben.
Mit neuen Handymodellen in Europa und den USA sei zwar Schluss. Aber die Restbestände sollen noch verkauft werden, so „Winfuture“. Es seien ohnehin nur noch wenige Geräte im deutschen Onlineshop vorhanden.
Bereits im Juni war aufgefallen, dass OnePlus über die eigene Seite zahlreiche Geräte von Oppo verkauft hatte. Tech-Blogger vermuteten dahinter den schleichenden Abgang der Marke OnePlus in Deutschland.
Mitarbeiter verlassen OnePlus
Zuvor hatte es Gerüchte um einen Personalabgang bei dem Unternehmen gegeben. Ehemalige Angestellte von OnePlus hatten auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn ihren Abschied von der Firma mitgeteilt. Wie „Winfuture“ im April berichtete, sollen sich darunter PR-Mitarbeiter für den gesamten europäischen Markt befunden haben.
Ob sich OnePlus auch aus den weiteren Märkten Indien und China zurückziehen will, sei nicht bekannt. Es gebe Gerüchte, dass „die Marke zunehmend als einfache Produktreihe der Mutterfirma Oppo fortgeführt werden soll“, schreibt „Winfuture“. Dort sollen allerdings vor allem günstigere Smartphones und Tablets angeboten werden.
