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Olympia-Referendum gescheitert – vorläufiges Endergebnis

wochentlich.deBy wochentlich.de31 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Olympia-Referendum gescheitert – vorläufiges Endergebnis
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Hamburg klar gegen Olympia

Vorläufiges Endergebnis ist da – das sagt Tschentscher


Aktualisiert am 31.05.2026 – 20:39 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Peter Tschentscher (Archivbild): Der Hamburger Bürgermeister muss eine klare Mehrheit für das „Nein“ zu Olympia“ hinnehmen. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn)

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Hamburg hat abgestimmt: Soll sich die Stadt für Olympische und Paralympische Spiele bewerben – oder nicht? Alle Infos, Stimmen und Ergebnisse im Newsblog.

Dieser Newsblog wurde beendet.

Das ist das vorläufige Wahlergebnis

20.37 Uhr: Alle 698 Gebiete sind nun ausgezählt (Stand: 20.32 Uhr). Insgesamt 54,9 Prozent (357.911) stimmten mit „Nein“ zur Olympia-Bewerbung, 45,1 Prozent (293.819) mit „Ja“. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,5 Prozent, insgesamt gaben 652.603 Hamburger ihre Stimme ab. In allen Bezirken setzte sich das „Nein“-Lager durch.

Beim Referendum 2015 fiel das Ergebnis deutlich knapper aus: 51,6 Prozent (336.518) der Hamburger stimmten damals mit „Nein“, 48,4 Prozent (315.181) mit „Ja“. Zudem beteiligten sich mehr Menschen an der Abstimmung (653.227), die Wahlbeteiligung lag bei 50,2 Prozent. 2015 gab es allerdings leicht weniger Wahlberechtigte (1.300.418).

Nach Olympia-Nein: Bürgermeister Tschentscher spricht

20.03 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat sich zum Votum der Hamburger gegen eine Olympia-Bewerbung geäußert. Er bedaure das Ergebnis und bedanke sich bei allen, die sich für die „Ja“-Kampagne engagiert haben. „Ich habe dem Präsidenten des DOSB, Thomas Weikert, sowie dem Vertreter Deutschlands beim IOC, Michael Mronz, soeben mitgeteilt, dass Hamburg seine Olympia-Bewerbung zurückzieht“, sagte Tschentscher.

Der Auftrag der Stadt sei jetzt, die „Ziele in der Stadtentwicklung und die Umsetzung der großen Infrastrukturprojekte, für die wir die Unterstützung der Bundesregierung benötigen, jetzt auch ohne Olympia mit aller Kraft“ zu verfolgen.

Hamburg stimmt gegen Olympia-Bewerbung

19.48 Uhr: Die Hamburgerinnen und Hamburger haben sich gegen eine Bewerbung ihrer Stadt um Olympische und Paralympische Spiele ausgesprochen. Schon vor Ende der Auszählung aller laut Landeswahlleiter Oliver Rudolf abgegebenen 652.193 Stimmen stand eine klare Mehrheit gegen die Kandidatur für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 fest.

Nach 663 von 698 ausgezählten Gebieten stimmten 54,9 Prozent der Hamburger mit „Nein“ (334.637). 45,1 Prozent (274.888) stimmten mit „Ja“.

SPD-Fraktionschef: „Traurig, wenn wir nach München gucken müssten“

19.40 Uhr: Dirk Kienscherf, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bürgerschaft, hält trotz des Zwischenstandes am Referendum fest. „Wir haben immer gesagt: ‚Die Bürgerinnen und Bürger müssen entscheiden. Das ist ein Angebot an die Stadt“, sagte er dem NDR. Das Ergebnis werde seine Partei akzeptieren, egal, ob Ja oder Nein. Olympia sei allerdings eine Chance für Hamburg und „es wäre traurig, wenn wir jetzt Richtung München gucken müssten und feststellen, wie toll solche Olympischen Spiele ablaufen“, sagte Kienscherf.

Nein-Lager liegt stabil vorn – erster Bezirk ausgezählt

19.30 Uhr: Nach 577 von 698 Gebieten (Stand: 19.23 Uhr) zeichnet sich das „Nein“ zur Olympia-Bewerbung immer deutlicher ab. 54,7 Prozent (271.976) der bisher ausgezählten Stimmzettel sind dagegen, 45,3 Prozent (225.315) dafür.

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