Widerstand in Europa wächst

Österreichs Fußball-Bund stellt sich gegen Fifa-Chef Infantino

11.09.2026 – 23:39 UhrLesedauer: 1 Min.

Unter Druck: FIFA-Präsident Gianni Infantino. (Archivbild) (Quelle: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa/dpa-bilder)

Der ÖFB verweigert dem Präsidenten die Unterstützung für eine weitere Amtszeit. Die Kritik an ihm nimmt damit weiter zu.

Der Österreichische Fußball-Bund unterstützt eine erneute Kandidatur von Fifa-Präsident Gianni Infantino nicht. Die Entscheidung fiel nach einer Sitzung des ÖFB-Aufsichtsrats, teilte der Verband am Samstag mit.

„Die Vorwürfe wurden bislang weder glaubhaft aufgeklärt noch entkräftet“, heißt es in einer Stellungnahme des ÖFB. Der Verband stehe „vollinhaltlich und felsenfest hinter der gemeinsamen Linie der Uefa“, schreibt der ÖFB.

Der 56-jährige Schweizer steckt in der größten Krise seiner mehr als zehnjährigen Amtszeit. Auslöser sind seine öffentlich gewordenen Pläne, WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen. Diese hat er mittlerweile zurückgenommen. Die Investoren sollen aus dem Umfeld von US-Präsident Donald Trump stammen.

Infantino will sich im kommenden Jahr zur Wiederwahl stellen. Die Uefa will einen erneuten Wahlsieg verhindern. Frankreich, Italien und die Niederlande haben sich bereits gegen ihn gestellt.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version