Erst Pfeifkonzert dann verrückte Nachspielzeit
Unentschieden bringt Österreich und Algerien weiter
28.06.2026 – 06:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Beiden Teams reicht vor der Partie ein Unentschieden. Lange steht es deshalb auch 2:2, bis in der Nachspielzeit zwei Tore den Spielverlauf auf den Kopf stellen.
Österreich und Algerien haben sich im letzten Spiel der Gruppe J bei der Weltmeisterschaft 3:3 (1:1) getrennt. Schon vor der Partie war klar, dass ein Unentschieden beiden Teams zum Weiterkommen reichen wird.
Doch lange sah es nicht danach aus, als hätten beide Teams vor unentschieden zu spielen. Marko Arnautović brachte Österreich in Führung (26.) ehe Rafik Belghali kurz vor der Pause ausglich. Kurios dabei: Die Algerier profitierten dabei davon, dass der Ball von der Eckfahne zurückprallte und sie sich danach die Kugel sichern konnten. Belghali zeigte ein starkes Solo und schloss eiskalt ab.
In der zweiten Hälfte waren es jedoch wieder die Österreicher, die durch Marcel Sabitzer (55.) in Führung gingen. Riyad Mahrez (60.) glich jedoch aus, erneut war es Gleichstand. Ab der 75. Minute stellten beide Teams das Fußballspielen weitestgehend ein. Es wirkte so, als hätten sich die Teams mit dem Unentschieden abgefunden, die Fans goutierten das sogar mit einem Pfeifkonzert. Doch dann traf Mahrez in der Nachspielzeit (90.+3) erneut ins österreichische Herz. Das Aus stand kurz bevor. Doch der eingewechselte Saša Kalajdžić drehte das Spiel erneut auf den Kopf (90.+6)
Leidtragend unter dem Unentschieden ist der Iran, der bei einem österreichischen Sieg noch als Gruppendritter im Sechzehntelfinale gestanden hätte, so nimmt Algerien diesen Platz ein.
