Öffentlicher Dienst

Warnstreik legt Teile von Hamburg lahm

14.01.2026 – 12:57 UhrLesedauer: 1 Min.

Während des Warnstreiks im Dezember haben sich Arbeitnehmer in der Hamburger Innenstadt versammelt. (Archivbild) (Quelle: Marcus Brandt/dpa/dpa-bilder)

In Hamburg streiken Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Welche Auswirkungen das auf den Alltag hat.

In Hamburg haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes am Mittwoch mit einem Warnstreik begonnen. Die Gewerkschaft Verdi rief dazu auf, um in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auszuüben. Zahlreiche Einrichtungen wie Bezirksämter, Schulen und die Feuerwehr sind betroffen, was zu Einschränkungen im städtischen Service führen könnte.

Verdi selbst rechnet mit Einschränkungen im Veterinär- und Einfuhramt im Hafen. Auch die Servicestellen der Stadt, ehemals Einwohnermeldeämter, sind vom Streik betroffen. Gegen 11 Uhr begann in Hamburg-Bergedorf vor dem Bahnhof eine Kundgebung der Gewerkschaft, deren Teilnehmerzahl zunächst unklar blieb.

Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi, dem Beamtenbund DBB und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) werden am Donnerstag und Freitag in Potsdam fortgesetzt. Verdi fordert eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent und mindestens 300 Euro mehr im Monat. Der Verhandlungsführer der TdL, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), bezeichnete die Forderungen als „astronomisch“.

Bereits am 15. Dezember 2025 hatte Verdi einen Warnstreik in Hamburg organisiert, um auf die Forderungen aufmerksam zu machen. Die Verhandlungen hatten am 3. Dezember in Berlin begonnen und werden nun in Potsdam fortgesetzt. Ob es zu einer Einigung kommt, bleibt abzuwarten.

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