In der Krebsgasse
Kölner Toilette für rund 334.000 Euro bewacht
18.09.2026 – 07:00 UhrLesedauer: 1 Min.
In der Kölner Innenstadt wird eine öffentliche Toilette rund um die Uhr bewacht. Die Kosten dafür sind in drei Jahren auf eine sechsstellige Summe angewachsen.
Eine öffentliche Toilette in der Kölner Innenstadt verursacht ungewöhnlich hohe Kosten. Damit die Anlage in der Krebsgasse nicht als Schlafplatz oder zum Drogenkonsum genutzt wird, lässt die Stadt sie seit Jahren bewachen. Allein innerhalb von drei Jahren kostete das Hunderttausende Euro.
Seit Mai 2022 sitzt Wachpersonal in einem Häuschen direkt neben der Toilettenanlage. Nach Angaben der Stadt entstanden dafür zwischen Mai 2022 und Mai 2025 Kosten von rund 334.000 Euro. Wie viel die Bewachung bis August 2026 zusätzlich gekostet hat, war zunächst nicht bekannt. Mehrere Medien hatten zuvor über den Fall berichtet.
Öffentliche Toilette in der Krebsgasse: Bewachung kostet Hunderttausende Euro
Die Stadt Köln begründet den Einsatz mit Problemen, die sie ohne Aufsicht befürchtet. Die Bewachung solle einer „missbräuchlichen Nutzung der Toilette“ vorbeugen. Gemeint seien unter anderem Drogenkonsum sowie die Nutzung der Anlage als Schlafstätte.
Die Geschichte der Toilette reicht bereits mehrere Jahre zurück. Sie wurde 2015 eröffnet, allerdings noch im selben Jahr wieder außer Betrieb genommen. Erst im Mai 2022 öffnete die Anlage erneut – seitdem wird sie bewacht.
