Motorprobleme nach dem Start
Notlandung im Rheinland – vier Verletzte
Aktualisiert am 09.07.2026 – 08:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Kleinflugzeug startet, an Bord befinden sich der Pilot und drei Kinder. Kurz darauf gibt es Probleme mit dem Motor. Der Mann muss zur Notlandung ansetzen.
Bei einer Bruchlandung im Rheinland sind am Mittwoch vier Personen verletzt worden. Der Notruf ging um kurz nach 15 Uhr bei der Polizei ein, wie die Beamten mitteilten.
In der Nähe des Flugplatzes Niershorst in Grefrath im Landkreis Viersen fanden die Einsatzkräfte ein kaputtes Kleinflugzeug auf einer Wiese: Daneben standen die vier Insassen des Motorflugzeugs. Der 48 Jahre alte Pilot und drei Kinder im Alter von 10, 12 und 15 Jahren hatten sich selbst aus der Maschine befreien können. Alle kamen laut Polizei mit leichten Verletzungen davon. Sie wurden vorsorglich zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht.
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Wie die „Rheinische Post“ berichtete, hatten die Insassen einen Ausflug machen wollen. Die Maschine war gerade vom Flugplatz gestartet, als der Pilot technische Probleme feststellte. „Er hat im Startvorgang einen Leistungsverlust des Motors bemerkt“, zitierte die Zeitung den Geschäftsführer der Flugplatzgemeinschaft Grenzland, die den Flugplatz betreibt.
Flugplatz nach Bruchlandung vorübergehend gesperrt
Die Maschine hatte demnach eine Höhe von etwa 40 bis 50 Metern erreicht, als der Pilot die Notlandung auf der Wiese hinter der Startbahn einleitete. „Das Einzige, was kaputtgegangen ist, ist das Flugzeug“, zeigte sich der Geschäftsführer der Flugplatzgemeinschaft erleichtert.
Bei der Maschine handelt es sich den Angaben zufolge um eine Robin DR 300-180 aus Frankreich. Der Flugplatz Niershorst, ein offizieller Verkehrslandeplatz, wurde vorübergehend gesperrt.
