„Wir weigerten uns, sie anzunehmen“

Norwegische Staffel gibt Goldmedaillen zurück

Aktualisiert am 14.08.2026 – 03:45 UhrLesedauer: 1 Min.

Die norwegische 4×400-Meter-Staffel: Am Montag gab es Gold für das Quartett. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Ulf Schiller)

Am Montag hat Norwegen in der Mixed-Staffel über die 400 Meter die Goldmedaille geholt. Doch auf ihr entdecken die Sieger einen Fehler.

Die norwegische Mixed-Staffel über 4×400 Meter hat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham ihre Goldmedaillen zurückgegeben. Auf den Medaillen war nicht die eigene Siegerzeit eingraviert, sondern die der zweitplatzierten Briten.

Statt der gelaufenen 3:09,62 Minuten stand die britische Zeit von 3:10,47 Minuten auf den Medaillen. Hürden-Star Karsten Warholm erklärte der norwegischen Rundfunkanstalt NRK: „Wir weigerten uns, sie anzunehmen.“ Die Situation sei „absurd“ gewesen, betonte er.

Teamkollegin Henriette Jæger hatte den Fehler nach dem Goldlauf am Montag zunächst nicht bemerkt. Sie sagte: „Für diese Zeit haben wir hart gekämpft, also soll sie auch auf der Medaille stehen.“ Und: „Wenn man Gold gewinnt, ist es schon cool, dass auch die richtige Zeit darauf steht.“

Die korrekten Medaillen soll das Team – Warholm, Jæger, Andreas Kulseng und Amalie Iuel – bereits am Dienstag erhalten haben. Wettkampfverantwortlicher Ken Burkett entschuldigte sich: „Als wir feststellten, dass etwas nicht stimmte, haben wir es so schnell wie möglich korrigiert. Es war sehr bedauerlich, dass die Medaillen nicht von Anfang an korrekt waren.“

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