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Nie da gewesene „Notlage“ – Wasser erreicht Serengeti-Park

wochentlich.deBy wochentlich.de27 Dezember 2023Keine Kommentare3 Mins Read
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Nie da gewesene „Notlage“ – Wasser erreicht Serengeti-Park
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Nie da gewesene „Notlage“ – Wasser erreicht Serengeti-Park


Aktualisiert am 27.12.2023 – 15:21 UhrLesedauer: 20 Min.

Bremen: Drohnenaufnahmen zeigen die starken Überflutungen in Bremer Orten. (Quelle: dpa)

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Kurz vor Weihnachten ist Tief „Zoltan“ über Deutschland gezogen. Nun wird vor Dauerregen gewarnt. Mehrere Regionen sind von Hochwasser betroffen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Angesichts anhaltender Regenfälle und gesättigter Böden bleibt die Hochwassergefahr in Teilen Deutschlands bestehen. In Thüringen wird eine Ortschaft bereits evakuiert. Im Norden wurden Sturmfluten erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor Dauerregen in mehreren Regionen.

Nie da gewesene „Notlage“ – Hochwasser erreicht Serengeti-Park

15.05 Uhr: Das Hochwasser in Norddeutschland nimmt immer größere Ausmaße an. Nun haben die Wassermassen auch den Serengeti-Park in Hodenhagen erreicht. Zeitweise musste der Strom für das gesamte Gelände abgeschaltet werden. Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier.

Hochwasserlage in Braunschweig stabil

13 Uhr: In Braunschweig hat sich die Lage trotz des erhöhten Wasserzustroms der Oker nicht verschärft. „Die Hochwasserlage in Braunschweig hat sich stabilisiert“, erklärte ein Sprecher der Stadt am Mittwoch. Der Wasserstand der Oker habe sich während der Nacht zu Mittwoch auf gleichbleibendem Niveau bewegt. Das Wasser aus der Okertalsperre im Harz, wo am Dienstag der Notüberlauf geöffnet wurde, habe sich stark in der Fläche verteilt. Daher seien die Pegelstände der Oker in Braunschweig nur moderat gestiegen.

Die Böden an den Überflutungsflächen seien inzwischen aber gesättigt. Es werde daher etwas dauern, bis das Wasser abfließen könne. Man gehe davon aus, dass die Hochwasserstände noch einige Tage im Bereich des aktuellen Niveaus bleiben. „Es werden nur geringe neue Niederschläge erwartet, sodass das Hochwasser in Braunschweig nach Einschätzung des Krisenstabs heute etwa auf dem aktuellen Stand bleiben wird“, so der Sprecher.

Die mobilen Deiche, die die Stadt am Montag zum Schutz der Innenstadt aufgebaut hatte, werde man voraussichtlich nicht brauchen, so der Sprecher weiter.

Zwischenentspannung beim Hochwasser

12.50 Uhr: Bei der Hochwasserlage deutet sich eine vorübergehende Entspannung an. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mitteilte, bleibt es am Donnerstag weitgehend trocken. „Wenigstens halten sich die Niederschlagsmengen erst mal in Grenzen, sodass sich die Hochwasserlage an einigen Flüssen weiter, wenn auch nur langsam entspannen kann“, sagte Meteorologe Adrian Leyser von der Wettervorhersagezentrale.

Aber die Entwicklung wird wohl nicht von Dauer sein. „Unter gebührender Berücksichtigung der Unsicherheiten muss konstatiert werden, dass die Gefahr kräftigerer Niederschläge wieder deutlich zunimmt“, so der Meteorologe. „Insbesondere im Westen und Nordwesten deuten die Wettermodelle viel Nass an, das die Flusspegel wohl wieder rasch ansteigen lassen wird.“ Wie groß die Dauerregen- und Hochwassergefahr tatsächlich ausfällt und welche Regionen besonders davon betroffen sein werden, kann der DWD derzeit noch nicht sagen.

Video | Hochwasserlage weiter angespannt

Quelle: Reuters

Aller-Deich bei Celle teilweise beschädigt

12.40 Uhr: Ein Deich an der Aller bei Celle ist durch Hochwasser und Regen teilweise beschädigt worden. An einem Campingplatz in Langlingen sollen mit Sandsäcken und mobilen Deichen drei Sicherungslinien aufgebaut werden, teilt der Landkreis Celle mit. Der Landkreis wies die Bevölkerung an, Deiche nicht mehr zu betreten. Sie seien so aufgeweicht, dass die Gefahr bestehe, dass sie brechen. In Wienhausen südöstlich von Celle könnten Evakuierungen notwendig werden, heißt es.

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