Die Veröffentlichung eines Buches über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte am Mittwoch hat Gerüchte über eine Beziehung zwischen dem französischen Staatschef und der iranischen Schauspielerin Golshifteh Farahani neu entfacht.
Laut Paris-Match-Journalist Florian Tardif, Autor des Buches „Un Couple (presque) parfait“, stand eine offensichtliche Ohrfeige, die Macron von der First Lady bei ihrer Ankunft in Vietnam im vergangenen Mai erhalten hatte, mit der angeblichen Beziehung in Zusammenhang.
Im Gespräch mit dem Sender RTL behauptet der Journalist, Macron und Golshifteh Farahani hätten „eine platonische Beziehung“ gehabt.
„Das wurde mir von ihrem Umfeld immer wieder gesagt“, sagte er.
Laut Tardif soll das Staatsoberhaupt der Schauspielerin die Nachricht „Ich finde dich sehr hübsch“ geschickt haben.
Dieser Nachrichtenaustausch soll zu „Spannungen innerhalb des Paares“ geführt haben, die in der offensichtlichen Ohrfeige gipfelten, kurz bevor das Paar das Präsidentenflugzeug in Hanoi verließ.
Personen aus dem Umfeld von Brigitte Macron dementierten diese Version gegenüber der Zeitschrift Le Parisien offiziell.
„Brigitte Macron dementierte diese Geschichte am 5. März direkt gegenüber der Autorin kategorisch mit der Begründung, sie habe nie in das Mobiltelefon ihres Mannes geschaut.“
„Man muss Gerüchte zulassen“, sagt Golshifteh Farahani
Die iranische Schauspielerin hat sich mehrfach in den französischen Medien zu diesem Thema geäußert, seit auf iranischen Konten auf der Social-Media-Plattform X das erste Gerücht über eine Affäre mit Emmanuel Macron aufgetaucht ist.
„Es kommt in Wellen, es erscheint, verschwindet … Ich beobachte, ich beobachte: Was kann ich tun? „Ich denke, dass es manchen Menschen an Liebe mangelt und dass sie Liebesromane wie diese schaffen müssen, um diesen Mangel auszugleichen“, sagte Farahani.
Sie erklärte auch, dass sie viele Monate in Vancouver und dann im Amazonasgebiet verbracht habe, weit weg von Paris und jeder vermeintlichen Nähe zu Macron.
Golshifteh Farahani ist seit 2008 Flüchtling in Frankreich, nachdem sie im Iran wegen ihrer Rolle im Film „Body of Lies“ schikaniert wurde.
Seit mehreren Jahren setzt sich die Schauspielerin für die Sichtbarkeit und Freiheit iranischer Frauen ein.
