Vor Duell mit Dortmund
Bayern-Trainer mit schlechten Nachrichten bei einem Star
Aktualisiert am 30.10.2026 – 10:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Personalsorgen beim FC Bayern halten auch gegen den BVB an. Eine Rückkehr von Joshua Kimmich ist aber immerhin möglich.
Der FC Bayern München muss auch im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend auf Kapitän Manuel Neuer verzichten. Das gab Co-Trainer Aaron Danks, der nach wie vor den erkrankten Vincent Kompany vertritt, am Freitag bekannt. „Es kommt etwas zu früh für Manuel Neuer, er hat immer noch Schmerzen im Fuß. Er muss weiter schauen“, sagte er auf einer Pressekonferenz. Ob Joshua Kimmich, der zuletzt aufgrund eines Trauerfalls im engsten Familienkreis fehlte, gegen den BVB auflaufen wird, ließ er hingegen offen. „Jo Kimmich hat bisher individuell trainiert und wird heute erstmals mit dem Team trainieren. Wir schauen dann, wie es bei ihm weitergeht“, sagte Danks.
Neuer hat seit Wochen mit Fußproblemen zu kämpfen, verpasste bereits das Champions-League-Duell mit Viking Stavanger, die Bundesliga-Partien gegen RB Leipzig und Freiburg sowie das Pokalspiel gegen Magdeburg. Für die Champions-League-Partie gegen den FC Arsenal war der 40-Jährige zwischenzeitlich ins Bayern-Tor zurückgekehrt, fällt seitdem aber wieder aus. Auch gegen Dortmund wird also sein Vertreter Jonas Urbig zwischen den Pfosten stehen. Kimmich war aufgrund des Trauerfalls gegen Arsenal, Freiburg und Magdeburg nicht im Kader. Seit Mittwoch trainiert er zumindest wieder.
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Sportvorstand Max Eberl sprach auf der Pressekonferenz über die schwierige Situation bei Kimmich: „Das Leben ist anders für ihn jetzt, da brauchen wir kein Hehl draus zu machen. Aber wir werden ihm alle Unterstützung geben, wir leben das und labern nicht nur. Wenn er in den neuen Alltag eintaucht und sich bereit fühlt, macht sich der Trainerstab mit Jo Gedanken darüber, ob das der richtige Zeitpunkt ist.“
Neben Neuer fehlen auch die verletzten Jamal Musiala, Luis Díaz und Bara Ndiaye. Danks gibt sich dennoch zuversichtlich: „Es ist ein großes Spiel, die ganze Welt schaut darauf. Wir sind bereit dafür.“
Keine Fußball-Gespräche mit Kompany
Eberl verwies auf den Tabellenstand, der den Spitzenreiter aus München und seinen Dortmunder Rivalen nach sieben Spielen punktgleich führt, und betonte: „Das bedeutet automatisch Augenhöhe. Es ist ein großes Spiel, ein großer Klassiker. Wir haben großen Respekt vor Dortmund, wie sie uns die letzten eineinhalb Jahre gefordert und angetrieben haben. Trotzdem wollen wir gewinnen und diese Augenhöhe verlassen.“
Tipps von Kompany wird es dafür nicht geben, wie Danks betonte: „Absolut nicht! Wir nehmen das wirklich ernst“, sagte er über die dem Trainer verordnete Ruhe, „ich habe da auch klare Anweisung, ihn nicht in irgendwelche Diskussionen hineinzuziehen. Es geht um seine Gesundheit, um die Zeit mit der Familie, damit er ausgeruht und in bester Verfassung zurückkommt.“